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Hulk Hogan plant Einstieg bei Restaurankette »Hooters«

Insolvenz
USA
Restaurant
Übernahme

Der Ex-Wrestler möchte mit seiner Biermarke in die Gastronomie investieren. Im Blick hat er dafür die angeschlagene US-Kette.

Hulk Hogan will offenbar die Rechte an der angeschlagenen US-Restaurantkette »Hooters« übernehmen. Wie US-Medien berichten, plant der 71-Jährige, die Marke mit seiner Bierlinie »Real American Beer« zu kaufen – und damit einen Neustart für das einstige Kultkonzept einzuläuten.

»Hooters« hatte im März Gläubigerschutz nach »Chapter 11« des US-Insolvenzrechts beantragt. Dies erlaubt dem Unternehmen, sich unter gerichtlicher Aufsicht zu restrukturieren, ohne den Betrieb einzustellen. Hogan will das bekannte, aber umstrittene Image der Sportsbar-Kette – geprägt durch Chicken Wings, TV-Sport und ein bewusst inszeniertes Markenbild – modernisieren, ohne dessen patriotischen Charakter aufzugeben.

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Laut »Daily Star« umfasst die geplante Übernahme nicht nur die Gastronomiebetriebe, sondern auch die Nutzung der Marke für digitale Inhalte, Events, Konsumgüter und Merchandising. Die Restaurants sollen künftig unter Lizenz weitergeführt werden – mit Hogans Unternehmen als Markeninhaber im Hintergrund.

»Hooters« wurde 1983 in Clearwater, Florida, gegründet – Hogans Heimatstadt. Dort war es auch eines der ersten Lokale, das »Real American Beer« ins Sortiment aufnahm. Hogan bezeichnet die Marke als Teil amerikanischer Kultur, der es aus seiner Sicht verdient habe, erhalten zu bleiben. Die Übernahmepläne sind Teil eines größeren Unterfangens: Hogan positioniert sich zunehmend als Unternehmer mit patriotischem Image – und könnte mit »Hooters« das nächste Kapitel seines öffentlichkeitswirksamen Markenuniversums aufschlagen.


Redaktion
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