»Starbucks« ändert Geschäftspolitik: Kein Kaffee, kein Sitzplatz
Die Kaffeehaus-Kette plant die Einführung eines neuen Verhaltenskodexes, der angeblich die Sicherheit von Gästen und Mitarbeitenden erhöhen soll.
Das Kaffee-Franchise-Unternehmen »Starbucks« galt lange Zeit als kostenloser Treffpunkt oder in manchen Fällen sogar als Alternative zum Arbeitsplatz. Das soll sich allerdings in Bälde ändern, genauer gesagt ab dem 27.Jänner. Wie das Wall Street Journal berichtet, soll an diesem Tag ein neuer Verhaltenskodex eingeführt werden. Die Einführung dieser »Spielregeln« für Gäste sieht vor, dass die amerikanische Kaffeehaus-Kette ohne Konsumation die Nutzung des Internets oder das Benutzen der Toilette verbieten wird. Ähnlich verboten wird auch das Aufwärmen in den Gästeräumen sein – ab dem 27. Jänner sollen sich also ausschließlich zahlende Gäste in dem Café aufhalten dürfen.
Auf den ersten Blick könnte die Änderung der Geschäftspolitik für Unverständnis sorgen, der Grund dafür ist laut der Zeitung ein ganz anderer: Das Sicherheitsgefühl in den Standorten des Unternehmens soll wieder zunehmen. Dieser Kodex soll auch Regeln gegen »Diskriminierung, Belästigung und Betteln« enthalten, berichtet das Wall Street Journal. Auch kostenloses Wasser, das bisher allen Besuchern zur Verfügung stand, soll künftig nur noch zahlenden Kunden angeboten werden.
Komplett neuer Kurs
Diese neue Strategie stellt einen deutlichen Bruch mit der bisherigen Gästepolitik dar. Noch im Jahr 2018 hatte »Starbucks« nach einem umstrittenen Vorfall in einer Filiale entschieden, auch nicht zahlenden Besucherinnen und Besuchern den Zugang zu Toiletten zu gestatten. Eine Maßnahme, die laut Berichten im Laufe der Zeit möglicherweise zu einem nachlassenden Sicherheits- und Gemeinschaftsgefühl beigetragen hat.
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