Cosmopolitan: Der pinke Drink mit Kultstatus
Aus der 1930er-Clubszene bis zum Kultdrink von »Sex and the City«: Wie der Cosmo zum urbanen Klassiker wurde und warum er nach wie vor gerne getrunken wird.
Es gibt nur wenige Cocktails, die man sofort erkennt – einer davon ist der Cosmopolitan. Wie bei vielen Klassikern reicht seine Geschichte weit zurück: Schon in den 1930er-Jahren tauchten erste Rezepte auf, damals noch mit Gin und Himbeersirup, aber schon mit Cointreau oder Triple Sec. Die Version, die wir heute kennen – Vodka, Cranberry, Cointreau und Limette – entstand in den 1980ern. Damals entwickelte sich der Drink, so sagt man, in lebendigen Szene-Lokalen in Miami und New York, bevor er in die Bars der Großstädte wanderte.
Seinen endgültigen Kultstatus verdankt der Cosmopolitan der Serie »Sex and the City«. Carrie Bradshaw und ihre Freundinnen hatten ihn in den späten 90ern bei fast jeder Lebenslage dabei – jede Bar, jedes Rooftop, jede Episode: der Cosmo blieb die Konstante. Mittlerweile erlebt der Cosmopolitan ein kleines Revival. Barkeeper:innen peppen den Klassiker mit frischen Zutaten, Zitrusnoten oder infundiertem Vodka auf und machen ihn so noch aufregender. Kurz gesagt: Der Cosmo ist weit mehr als nur ein pinker Trend-Drink. Er steht für Stil, Großstadtflair, ein bisschen Aufmüpfigkeit – und beweist, dass das, was gut aussieht, oft auch richtig gut schmeckt.