Zum Inhalt springen
© Shutterstock

Hokkaido bis Muskat: Die beliebtesten Kürbissorten im Überblick

Kürbis
Wissenschaft
Rezept

Damit in der Kürbiszeit mehr Vielfalt auf den Teller kommt, zeigt Falstaff die Top 5 Sorten und ihre besten Zubereitungen. Ein kleiner »Kürbis-Guide« pünktlich zur Saison.

Ein Blick in die Supermarktregale zeigt: Die Kürbiszeit ist da. Von knallig orange bis zartgrün-gelb, von klein und handlich bis groß und imposant – Kürbisse gibt es in vielen Formen und Farben. Trotzdem eignet sich nicht jede Sorte für jedes Gericht. Falstaff hat sich die heimischen Kürbissorten einmal genauer angesehen und auch, wie man sie am besten zubereitet.

Der Hokkaido-Kürbis

Knallorange, kompakt und mit dünner Schale: Der Hokkaido zählt zu den beliebtesten Speisekürbissen. Er ist meistens schon unter zwei Kilo erhältlich und der Kürbis, den die meisten von uns kennen und lieben. Er ist handlich, sein Fruchtfleisch ist fest, leicht fruchtig und nussig im Geschmack. Der Kürbis macht sich am besten als klassische, wärmende Kürbissuppe, als Curry, Ofengemüse, im Salat und auch als Kuchen. Kleiner Hinweis: Der Hokkaido kann mit Schale und auch roh gegessen werden.

Der Butternuss-Kürbis

Größer als der Hokkaido und birnenförmig – daher auch »Birnenkürbis« genannt –hat der Butternuss-Kürbis von Mitte September bis Ende November Saison. Sein Geschmack ist leicht nussig, süß und buttrig. Auch er eignet sich besonders gut für Suppen, Pürees, Aufstriche oder Currys – außerdem kann er auch eingelegt mit seinem Geschmack überzeugen.

Der Butternuss-Kürbis.
© Shutterstock
Der Butternuss-Kürbis.

Der Spaghetti-Kürbis

Der Spaghetti-Kürbis ist oval-rund und gelb mit grünen Streifen, in der Form ähnelt er einer Honigmelone. Seinen Namen verdankt er seinem fasrigen Fruchtfleisch, das nach dem Kochen an Spaghetti erinnert. Auch er hat ab September Saison und sein Geschmack ist mild und leicht nussig. Er wird am besten im Ofen zubereitet, dafür muss er einfach halbiert, entkernt mit Olivenöl beträufelt und gewürzt werden. Die Hälften mit der Schnittseite nach unten auf ein Backblech legen und 30 bis 40 Minuten bei 200 Grad im Ofen backen – anschließend lässt sich das Fruchtfleisch einfach auslöffeln.

Der Spaghetti-Kürbis mit dem fasrigen Fruchtfleisch.
© Shutterstock
Der Spaghetti-Kürbis mit dem fasrigen Fruchtfleisch.

Der Muskat-Kürbis

Während die Schale dieses Kürbisses zwischen grün, orange und bräunlich variieren kann, ist sein Fruchtfleisch sattorange. Er hat ab September Saison und ist vom Geschmacksprofil her fruchtig und leicht würzig. Der Muskat-Kürbis ist eher klein, an der Oberfläche gerillt und hat eine relativ harte Schale. Aus diesem Grund sollte der Muskat-Kürbis vor dem Verzehr geschält werden – außer er wird lange gekocht. Der Kürbis eignet sich besonders gut als Püree, Suppe, Auflauf oder auch als Smoothie.

Der Patisson-Kürbis

Diese Kürbis-Art hat von Juni bis September Saison und wird aufgrund seiner Form auch »Ufo-Kürbis« genannt. Der Patisson-Kürbis ist vom Geschmack her leicht süßlich und seine Farbgebung reicht von weiß oder gelb bis hin zu grünlich. Auch wenn der »Ufo-Kürbis« problemlos roh gegessen werden kann, eignet er sich besonders gut für sämtliche Kochgerichte.

Egal welche Kürbisart, die Feldfrucht ist vielseitig einsetz- und kombinierbar. Von Suppe und Pasta, Schöpfgerichten und Süßspeisen – auch Falstaff hat einige Kürbisrezepte zum Nachkochen parat.

 

Der »Ufo«-Kürbis in allen Farben.
© Shutterstock
Der »Ufo«-Kürbis in allen Farben.
Tamara Kalny
Tamara Kalny
Autorin
Mehr zum Thema
1 / 12