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© Shutterstock/JoannaTkaczuk

Igelstachelbart ist Deutscher »Pilz des Jahres« 2026

Pilze
Saison

Er hat viele Namen – der deutsche »Pilz des Jahres« 2026: Yamabushitake, Löwenmähne, Pom-Pom blanc oder auch Affenkopfpilz. Laut der »Deutschen Gesellschaft für Mykologie« gewinnt der Pilz zwar zunehmend an Bekanntheit, sein Bestand sei aber bedroht.

Der Igelstachelbart wurde von der »Deutschen Gesellschaft für Mykologie« zum »Pilz des Jahres« gewählt. Begründet wurde die Entscheidung damit, dass der Pilz selten vorkommt und sein Bestand bedroht ist. Igelstachelbart ist nicht der einzige Name des Jahrespilzes: Er trägt auch Namen wie Yamabushitake, Löwenmähne, Pom-Pom blanc oder auch Affenkopfpilz.

Bedrohter Pilz

Der Pilz gewinnt als Kultur- und Heilpilz zunehmend an Bedeutung. Im Handel wird er für bis zu 30 Euro pro Kilogramm angeboten. Auch in der traditionellen chinesischen Medizin spielt er eine große Rolle. Weiters steht er auf der roten Liste.

Der Igelstachelbart zeichnet sich durch seine weißliche bis gelbliche Knollenform aus. Er kann einen Durchmesser von 10 bis 30 Zentimetern erreichen und ist von einem weichen Flaum überzogen, weshalb der Pilz sehr schwammig aussieht.

Als Lebensraum benötigt der Pilz abgestorbenes Holz von Buchen oder Eichen. In der Natur ist er weit verbreitet und kommt in Europa, Nord- und Mittelamerika sowie Ostasien vor.


 

Redaktion
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