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Italiens Winzer fordern Rosé-Emoji

Die Roséwein-Hersteller haben beim US-Konsortium die Zulassung des Symbols »Pink Wine« beantragt.

Auf Facebook, auf Instagram oder via WhatsApp kann man mit seinen Freunden mit Rotwein, mit zwei Sektflöten (manche sehen darin auch zwei Weißweingläser) oder mit Bierkrügen anstoßen. »Der Roséwein fehlt aber komplett«, so Franco Cristoferitti. Um dem Rosé auf Sozialen Netzwerken und in Messenger-Diensten mehr Präsenz zu geben, fordert der Präsident des Consorzio di tutela del Chiaretto e del Bardolino gemeinsam mit Italiens Rosé-Winzern nun ein eigenes Emoji für den rosa Wein.

Franco Cristoferitti kämpft mit seinem Konsortium für ein Rosé-Emoji.
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Franco Cristoferitti kämpft mit seinem Konsortium für ein Rosé-Emoji.

Megatrend

Rosé sei ein internationaler Trend, so Cristoferitti, vor allem in den USA seien enorme Zuwächse im Rosé-Bereich zu beobachten. Um diesem Boom gerecht zu werden, hat das Konsortium das Design-Studio Paffi in Verona beauftragt, ein eigenes Emoticon zu entwerfen. Dieses trägt den Namen »Pink Wine« und zeigt zwei Rosé-Weingläser beim Anstoßen mit einem Herz, selbstverständlich auch in Rosa. Ob das Emoji den Weg in die Sozialen Netzwerke finden wird, darüber entscheidet das Unicode-Konsortium. Bei Unicode handelt es sich um einen allgemeingültigen Zeichencode, der alle Schriftzeichen der Welt umfasst. Neben dem Emoticon sei auch eine Unterschriftenaktion zur Bestärkung der Bestrebungen geplant, heißt es in der Presseaussendung. 

Rosés mit Falstaff-Bewertung

Marion Topitschnig
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