Crunch-Krise? Warum ein Apfel in der Keksdose echte Wunder vollbringen kann
Die Weihnachtsbäckerei soll gelingen und gut schmecken – ein Vorhaben, das nicht immer einfach ist. Falstaff hat sich daher auf die Suche nach den besten Tipps und Tricks gemacht.
Wenn wir uns vornehmen, Weihnachtsbäckerei selbst zu machen – dann ist das das mit viel Mühe und Zeit verbunden. Umso größer ist dann die Enttäuschung, wenn die Kekse nicht gelingen. Glücklicherweise gibt es zu einigen Problemen die richtigen Lösungsansätze, mit denen die Kekse gerettet werden können.
Problem 1: Die Sache mit der Butter
Wenn der Teig bereits die Wurzel allen Übels ist, dann macht das Backen keinen Spaß mehr. Oft ist die Butter das Problem, dass der Teig nicht so wird, wie er werden soll: zu krümelig oder zu klebrig? Dann war die Butter zu warm oder zu kalt – wenn sie nicht richtig temperiert ist, kann sich keine einheitliche Masse bilden. Genau aus diesem Grund empfiehlt es sich ein bisschen länger zu warten und immer zimmerwarme Butter zu verarbeiten. Im Allgemeinen ist es ratsam zimmerwarme Zutaten zu verwenden, oder zumindest alle Zutaten auf eine Temperatur zu bringen.
Problem 2: Angstgegner Backrohr
Nicht nur beim Kekse backen, sondern beim Backen im Allgemeinen können sich Fehler einschleichen. Der wohl ärgerlichste ist wohl, wenn man die Zeit oder das Backrohr aus den Augen verliert oder die falsche Temperatur einstellt und die Bäckerei eine Spur zu lange der Hitze ausgesetzt war. Die gute Nachricht? Wenn dieser Fall eintritt, kann man die Kekse noch retten – allerdings nur wenn man es rechtzeitig merkt und die Plätzchen nur stellenweise eine stärkere Farbe angenommen haben. Diese Stellen können mit einem Buttermesser schnell, wenn auch vorsichtig abgekratzt werden – mit richtig platzierten Streuseln oder Zuckerguss und etwas Glück fällt das Missgeschick nicht auf.
Problem 3: Harte Kekse
Ein wohl zweites »Worst-Case-Szenario« für jeden Hobby-Bäcker sind harte Weihnachtskekse – aber auch das kann öfters eintreten. Mit der Zeit kann die zuvor weiche Bäckerei leider hart werden – Lebkuchen ist besonders oft davon betroffen. Also was tun? Eine neue Partie Kekse machen? Natürlich wäre das eine Möglichkeit, aber eine effizientere Variante wäre einen geschnittenen Apfel in die Keksdose zu legen. Wenn die Keksdose im Anschluss wieder luftdicht verschlossen wird, kann der Apfel seine Wirkung entfalten und macht die Bäckerei wieder saftig.
Problem 4: Klumpen im Teig
Egal wie gut man rührt, manchmal scheinen sich einfach lästige Klumpen im Teig zu halten. Bei Keksen, deren Rezept ein sorgfältiges Unterheben von Mehl verlangt, ist dieses Problem besonders unangenehm und kann auch zu einem anderen Back-Ergebnis führen. In diesem Fall kann das Sieben des Mehls tatsächlich helfen. Auch wenn der Schritt anfangs etwas aufwändiger wirkt, kann das feinere Mehl auch dafür sorgen, dass sich die Zutaten schneller und geschmeidiger miteinander verbinden.
Problem 5: Ungleichheit bei Keksen
Ein weiterer »Albtraum« jedes Hobbybäckers sind ungleichmäßige Kekse – und das nicht nur weil sie nicht schön aussehen, sondern weil sie nicht gleichmäßig durchgebacken werden. Das bedeuet, während der eine Teil der Kekse verbrennen kann, ist der andere Teil vielleicht außen schon durch aber innen nach wie vor roh. Das Ganze ist allerdings nicht nur ärgerlich, sondern auch ungesund. Um dem Fauxpas entgegenzuwirken, sollte der Teig direkt zu Beginn gleichmäßig ausgerollt werden. So entstehen in den seltensten Fällen unterschiedlich dicke Plätzchen.
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