Lebensmittelpreise um ein Drittel höher als vor der Pandemie
Aus einer aktuellen Studie der Europäischen Zentralbank geht hervor, dass die Preise für Lebensmittel seit 2019 um 33 Prozent gestiegen sind. An dieses Preisniveau werden wir uns gewöhnen müssen, denn eine Senkung ist nicht in Sicht.
Seit Ende 2019 sind die Lebensmittelpreise in Österreich etwa so stark wie im EU-Schnitt gewachsen, geht aus einer Studie der Europäischen Zentralbank (EZB) hervor. Preisvergleiche zeigen, dass gewisse Lebensmittel in Österreich oftmals teurer sind, als in anderen EU-Ländern.
Besonders die Preise für Rind-, Geflügel- und Schweinefleisch sind in den vergangenen Jahren um mehr als 30 Prozent gestiegen. Die Milchpreise sind um etwa 40 Prozent in die Höhe geschnalzt und die Preise für Butter sind um 50 Prozent gestiegen. Noch stärker gestiegen sind die Preise für Kaffee, Olivenöl, Kakao und Schokolade.
Weiterhin hohes Preisniveau
Der Krieg in der Ukraine sorgte nicht nur für höhere Energiepreise, sondern auch für einen Anstieg der Lebensmittelpreise. Zwar konnte sich die Inflationsrate zuletzt einpendeln, in Österreich liegt sie jedoch über dem Durchschnitt. Viele Preise werden nicht mehr sinken, sondern auf dem aktuellen Niveau bleiben.
Laut den EZB-Expert:innen hat die Lebensmittelpreisinflation später eingesetzt als die Gesamtinflation. Zudem habe die Lebensmittelpreisinflation ein höheres Niveau erreicht. Die Expert:innen gehen davon aus, dass sich die Menschen mit dem höheren Preisniveau arrangieren müssen, da viele Preise wohl nicht mehr sinken werden.