Melone richtig schneiden: Die besten Methoden
Ob klassische Dreiecke, Sticks oder Bällchen – Falstaff weiß, wie man die Frucht unkompliziert klein kriegt.
Traditionell die Wassermelonen Saison im Juni und ähnlich wie Erdbeeren, gehören die Früchte zu unverzichtbaren Obstsorten in der heißen Jahreszeit. Ihr süßes Fruchtfleisch und der hohe Wasseranteil machen sie besonders erfrischend. Wenn man einmal erkannt hat, dass die Frucht reif ist, stellt sich dann die Frage wie schneidet man die Melone auf – ohne sich zu verletzen? Falstaff hat eine Step-by-Step-Anleitung parat.
Schritt 1: Die richtige Melone auswählen
Woran erkennt man die perfekte Melone? Stichwort Klopftest: Ein tiefer, dumpfer Klang beim Klopfen spricht für Reife – klingt sie hell und flach, lieber liegen lassen. Auch die Auflagestelle ist entscheidend: Ist sie satt gelb, ist die Melone reif. Ein blasser Fleck deutet auf zu frühe Ernte hin.
Schritt 2: Schneidetechnik
Die wohl gängigste Methode, eine Wassermelone zu schneiden, ist in Dreiecke. Beim Schneiden ist grundsätzlich Vorsicht geboten – gerade die glatte Oberfläche der Melone erhöht das Risiko, abzurutschen. Deshalb gilt: Sicherheit geht vor. Die Frucht wird auf einem Schneidebrett platziert und mit einer Hand stabilisiert. Mit einem langen, scharfen Messer sticht man senkrecht in die Mitte der Melone, bis die Klinge tief genug eindringt. Das Messer bleibt dabei in der Frucht. Steht der Griff wieder aufrecht, wird die Klinge erneut nach unten gedrückt. Dieser Vorgang wird wiederholt, bis die Melone vollständig halbiert ist.
Diese Methode bietet den Vorteil, dass die Gefahr des Abrutschens deutlich verringert wird. Abhängig von der Größe werden die Hälften anschließend geviertelt oder gedrittelt. Dabei zeigt das Fruchtfleisch nach oben. Eine Hand hält das Stück fest, während mit der anderen die Segmente weiter aufgeteilt werden. Im letzten Schritt werden die Viertel oder Sechstel quer in daumenbreite Scheiben geschnitten – so entstehen die typischen, dreieckigen Stücke, die sich perfekt als handlicher Snack eignen.
Alternative Methode: Sticks
Wassermelonen-Sticks bieten eine einfache und zugleich praktische Art, die Frucht als handlichen Snack zu genießen. Für die Zubereitung wird die Melone zunächst auf einer stabilen Unterlage mit einem großen, scharfen Messer der Länge nach halbiert. Eine der Hälften kommt mit der Schnittfläche nach unten auf das Schneidbrett, was für Stabilität beim Weiterverarbeiten sorgt.
Nun wird die Melone längs in etwa 2–3 cm breite Streifen geschnitten. Dabei empfiehlt es sich, die Stücke eng zusammenzuhalten, damit sie nicht auseinanderfallen. Anschließend wird die Melone um 90 Grad gedreht und erneut in gleichmäßige Streifen geschnitten – so entstehen die typischen Sticks. Die fertigen Stücke eignen sich ideal zum Servieren oder für unterwegs. Aufgrund der glatten Schale ist beim Schneiden besondere Vorsicht geboten, um ein Abrutschen und mögliche Verletzungen zu vermeiden.
Schnell und einfach
Eine schnellere, wenn auch weniger präzise Methode besteht darin, die Melonenviertel oder -sechstel mit dem Fruchtfleisch nach oben zu legen und dieses mehrfach längs und quer bis zur Schale einzuschneiden. Anschließend wird die Messerklinge leicht zwischen Schale und Fruchtfleisch geführt, um die Stücke zu lösen. Durch einen zusätzlichen Querschnitt lösen sich nach und nach kleine Melonenstücke. Dieser Vorgang wird in tieferen Bereichen der Frucht wiederholt, bis das gesamte Fruchtfleisch von der Schale getrennt ist. Last but not least: Kleine Melonenbällchen sorgen nicht nur für Abwechslung, sondern auch für das gewisse Etwas. Am einfachsten lassen sie sich mit einem Kugelausstecher aus einer halbierten Melone gleichmäßig herauslösen.