FACE YOGA: TOOLS UND TIPPS GEGEN MÜDE HAUT
»Trainieren statt nur schmieren!« - so lautet die Kampfansage der Face-Yoginis. Ausgestattet mit Spiegel, Fingerspitzengefühl und Disziplin kämpfen sie gegen Falten und Schwellungen.
Zornesfalte, Marionettenlinien und »Jowels« (engl. für Hängebäckchen) gehören zu den natürlichen Alterserscheinungen, die sich früher oder später im Spiegelbild bemerkbar machen. Wie mit den Zeichen der Zeit umgegangen wird, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Während manche ihre Falten voller stolz tragen, lassen andere mit Botox und Filtern nachhelfen. Face-Yoginis gehören zu den Verfechterinnen eines soften Anti-Aging-Kurses, bei dem die Hände und Zunge zum Einsatz kommen. Sie haben sich der Lehre der Face-Yoga-Ikone Fumiko Takatsu verschrieben. Alles was man dafür braucht ist Disziplin, Zeit, ein Spiegel und etwas Fingerspitzengefühl.
Bei den Gesichts-Workouts werden die unterschiedlichen »Problemzonen« nach bestimmten Routinen gedehnt, gezogen und gestrichen. Das Ziel: Die unterliegende Muskulatur zu stärken und die Durchblutung anzukurbeln. Face-Yoginis schwören auf die Methode und berichten von prallerer Gesichtshaut, einem glowy Teint und abgesofteten Linien. Alternative Anti-Aging-Methoden haben den Weg schon längst nach Österreich gefunden. Beispielsweise bei Clean Beauty Concept können Workshops gebucht werden, um von Gua-Sha-Profi Natalie Herzlieb zu lernen.
1. Aufwärmrunde
Den Mund zu einem »O« formen und übertrieben runden und in alle Richtungen lautlos »brüllen«. Das lockert den Kieferbereich und wärmt die Gesichtsmuskulatur auf.
2. »Say cheese!«
Die Wangen in kreisenden Bewegungen mit Mittel- und Zeigefinger massieren. Die Mundwinkel nach oben ziehen und diese Position für 5 Sekunden halten. Im Anschluss mit der gesamten Handfläche die Wangen nach außen streichen.
3. Augen-Lifting
Augen öffnen und die Zeige- und Mittelfinger an die Schläfen legen. Nun abwechselnd mit den linken und rechten Auge blinzeln, und dabei gegen die Spannung der fixierten Schläfen arbeiten. 6 x wiederholen.
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Buchtipp: Der Guide für Anfänger:innen und Fort-geschrittene – mit Techniktipps und Übungen – von der Begründerin des Face Yoga: Fumiko Takatsu. »The Ultimate Guide to the Face Yoga Method« von Fumiko Takatsu, € 22,40, faceyogamethod.com
Plump up the Volume!
Der Lifting-Effekt ohne Nadel oder Skalpell bedarf Disziplin und Geduld. Mindestens zehn Minuten Training müssen es täglich sein. In rund zehn Übungen zwischen einer halben bis ganzen Minute werden die unterschiedlichen Gesichtspartien anvisiert. Nach frühestens drei Monaten kann man sich über sichtbare Ergebnisse freuen, deshalb gilt: Nicht aufgeben. Um Abwechslung und Motivation in das Geichts-Workout zu bringen, können Tools wie Jaderoller oder Massagebälle integriert werden. Kühlende Roller wirken abschwellend und durchblutungsanregend, insbesondere rund um die empfindliche Augenpartie.
Daily Routine
Wie gut das Face Yoga wirkt, hängt hauptsächlich davon ab, wie konsequent man das Gesichtstraining durchzieht. Wer nicht täglich Zeit für eine ausgiebige Trainingseinheit findet, kann die Mikrozirkulation mit wenigen Handgriffen bei der Hautpflege aktivieren. Diese Mini-Workouts können als Zwischenschritt nach der Reinigung eingeschoben werden, beispielsweise indem man ein Gesichtsöl mit einem Gua Sha Massagestein sanft entlang der Linie von Gesichtsmitte bis zu den Ohren oder der Kinnlinie streicht - stets von unten nach oben.