Outdoor Prepping: Warum wir diese Überlebensstrategien jetzt brauchen
Survivalkurse liegen hoch im Trend. Raus aus der Komfortzone, rein ins Gelände bieten sie mehr als simple Prepping-Maßnahmen. Es ist ein neuer Weg, über sich selbst hinaus zu wachsen.
Prepping kann vieles bedeuten und wird im modernen Kontext oft mit der Vorbereitung von Essen, ebenmäßig geschichtet in Tupperware gleichgesetzt. Prepping ist aber auch mehr: Unter anderem bezeichnet es die Vorbereitung (»preparedness«) auf potenzielle Krisensituationen. Heute aktueller denn je, hat Prepping aber auch eine besondere, selbstwirksame Komponente. Es fördert das Selbstvertrauen, stärkt die mentale Widerstandskraft und vermittelt praktische Fähigkeiten in einer unterstützenden Umgebung. Denn seien wir uns ganz ehrlich: Ein Feuer, irgendwo im Freien, ist was Wunderbares. Aber wie großartig könnte es sein, wenn man das ganz ohne Hilfe allein zustande bringt? In Prepping Kursen lernt man genau das: Wie man sich sicher in der Natur fühlen kann, simple Outdoor Skills für das persönliche Befinden nützt und ganz ohne Hilfe und zivilisatorische Leistungen überleben kann.
Prep my life
Während der klassische »Prepper« vielen Klischees gerecht wird und sich eventuell bereits auf Tag X einstellt, richten sich moderne Prepping Kurse dezidiert auch an Frauen, die einfach ihre Grenzen austesten und überschreiten wollen. In zwei bis vier Tagen in wilderNatur lernen sie wie man Feuer macht, Wasser findet und es trinkbar aufbereitet, sich in unwegsamem Gelände orientiert oder im (selbstgebauten) Biwak schläft. Dazu kommt meist noch eine Einführung in die Welt der Wildkräuter und Pilze. Man lernt, wie man sie sicher erkennt und sinnvoll einsetzen kann – für Genuss und Gesundheit. Auch längst vergessenes, historisches Wissen kommt zum Einsatz. Wie etwa das Wissen um den Zunderpilz. Im Mittelalter nutzte man den Schwamm, der an Bäumen wächst, als Streichholz. Heute ist er vergessen, aber nicht minder effektiv, wenn er gebraucht wird.
Light my fire
Das erste Mal Feuer machen ist für die meisten wie ein Initiationsritus in der Welt der Selbstbestimmtheit. Man ist angekommen in der Natur. Frau auch. Heute werden einige Kurse exklusiv für Frauen angeboten, viele sind gemischt. Die Trainer sind meist ehemalige Soldaten, die wissen, wie man in Krisen agiert. Aber, das lernt man schnell vor Ort: Prepping ist keine Frage der Angst, sondern eine proaktive Maßnahme zur Krisenvorsorge, die jedem dabei helfen kann, sich in unsicheren Zeiten sicherer zu fühlen und vorbereitet zu sein. Auch für den unwahrscheinlichen Fall, sich plötzlich allein in einem Wald wiederzufinden.
Kurse findest man hier: