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A City Trip to São Paulo Is Never a Bad Idea

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Brazil's largest city attracts foodies and culture-hungry visitors with its extensive offerings. São Paulo is particularly well suited for a varied city break.

São Paulo is considered the New York of South America: it's an exciting metropolis, vibrant, creative, surprising and extremely diverse; with modern architecture and a creative food scene you just have to get a taste of.

Culture lovers get their money's worth at the Theatro Municipal de São Paulo. © Leonid Andronov

“Sampa” nennen die Einwohner ihre Megacity São Paulo – eine Metropole, pulsierend wie New York, mit einer schier endlosen Skyline, architektonischen Meisterwerken und vielen grünen Oasen dazwischen. Lange zog es Touristen, die nach Brasilien wollten, vor allem nach Rio de Janeiro, direkt an die Küste. Weit weniger Menschen fanden den Weg in den 21 Millionen Einwohner zählenden Großstadtdschungel São Paulos, der von Wolkenkratzern geprägt ist und eine Manifestation der Moderne darstellt. Nur im Zentrum finden sich noch ein paar historische Bauten wie das Theatro Municipal oder das im Artdéco-Stil gehaltene Centro Cultural Banco do Brasil sowie die markante weiße Kathedrale.

The cathedral is definitely worth a visit. © iStock

Ihren ursprünglichen Charme zeigt die Megacity auch im Mercado Municipal, einer überdachten Markthalle, in der es viele Restaurants und Bars gibt. Überhaupt ist São Paulo ein Food-Paradies, mit Straßenmärkten mit extrem günstigen Preisen und Fine-Dining-Tempeln wie dem eleganten „D.O.M.“, das als eines der besten Restaurants Südamerikas gilt. Für einen Drink geht es in die schicke „Riviera Bar“, die in den 1960ern und 1970ern ein wichtiger Treffpunkt der Intellektuellenszene war. Die hellen Glasziegel und die geschwungene Bar sorgen für eine besondere Atmosphäre.

The bar at Hotel Fasano is where many guests enjoy a nightcap after an exciting day in the city. © provided

São Paulo ist aber auch eine Stadt der Museen. Die Pinacoteca ist ein markanter historischer Ziegelbau, ergänzt mit modernen Elementen. Die Sammlung eröffnet eine neue Welt, man staunt über die fantastischen Gemälde von brasilianischen Malern, von denen man bisher nicht einmal die Namen kannte. Aber auch das Museu de Arte (MASP) ist eine Schatzkammer – mit Werken von Raffael, Giovanni Bellini und Vincent van Gogh. Untergebracht sind die Gemälde in einem massiven Bau, der auf roten Stahlträgern schwebt. Und dann ist da noch die Ponte Octávio Frias de Oliveira, ein Meisterwerk der Statik. Nachts ist die ausgeklügelte Brücke mit Tausenden LED-Leuchten erhellt und erstrahlt in allen Farbschattierungen. Das passt gut zu der Stadt, die eine coole Diva ist.

Philipp Josef Rossmann
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