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»Burger King« kauft über 1.000 eigene Restaurants zurück
»Restaurant Brands International«, der Mutterkonzern der Fast-Food-Kette, hat seinen größten Franchisenehmer geschluckt.
von Alexander Schöpf
16. Januar 2024
Einen spektakulären Deal hat die »Burger King«-Mutter »Restaurant Brands International« (RBI) am Dienstag verlautbart: Die Fast-Food-Holding hat eine Einigung mit der »Carrols Restaurant Group« erzielt und wird diese übernehmen. »Carrols« ist der größte »Burger King«-Franchisenehmer in den USA und betreibt dort 1.022 Filialen in 23 Staaten.
Einfach ausgedrückt: »Burger King« kauft über 1.000 seiner eigenen Restaurants zurück. Zumindest vorübergehend, denn der Plan des Fast-Food-Konzerns ist es, diese Lokale in den kommenden fünf bis sieben Jahren einem Facelift zu unterziehen und sie dann wieder an kleinere Franchisenehmer zu übergeben. In einem ersten Schritt wird »Burger King« rund 500 Millionen Dollar (460 Millionen Euro) investieren, um 600 der übernommenen Filialen zu renovieren und auf den neuesten Stand zu bringen.
Einzigartige Gäste-Erlebnisse schaffen
»Diese Akquisition ist ein bedeutender Beschleuniger unseres ›Reclaim the Flame‹-Plans, der vorsieht unseren Gäste die bestmögliche Erfahrung in unseren Restaurants zu bieten», erklärt »Burger King«-USA- und -Kanada-Chef Tom Curtis. »Wir werden diese Restaurants über die nächsten fünf Jahre erneuern, um sie dann an motivierte, lokale Franchisenehmer weiterzugeben, um einzigartige Erlebnisse für unsere Gäste zu schaffen.« RBI-CEO Josh Kobza ergänzt: »Das ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie wir unser Kapital dafür einsetzen, um Wachstum zu beschleunigen und Tom (Curtis – Anm. d. Red.) und sein Team darin zu unterstützen, noch wettbewerbsfähigere ›Burger King‹-Restaurants zu haben.«
Die von »Carrols« kontrollierten »Burger King«-Restaurants haben im Geschäftsjahr Oktober 2022 bis September 2023 einen Umsatz von rund 1,8 Milliarden Dollar (1,66 Milliarden Euro) generiert. Die Übernahme der über 1.000 Restaurants gehört zu »Burger Kings« »Reclaim the Flame«-Plan, der für mehr Absatz und eine höhere Profitabilität in den Filialen sorgen soll. RBI wird einen Preis von bezahlen, was 23,1 Prozent über dem durchschnittlichen Aktienwert der vergangenen 30 Tage (Stichtag: 12. Januar 2024) bzw. 13,4 Prozent über dem Schlusskurs vom 12. Januar liegt. Damit »Carrol« mit insgesamt einer Milliarde Dollar (920 Millionen Euro) bewertet.
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