Wiener Krapfen Figlmüller DerMann - Falstaff PROFI

Nur am Faschingsdienstag erhältlich: der »Wiener Krapfen«, präsentiert von Markus Brunner (Küchenleiter bei Figlmüller) und Bäckermeister Michael Mann.

© Figlmüller

Cleverer Coup im Fasching: Der »Wiener Krapfen« erregt Aufmerksamkeit

Kooperationen zwischen starken Marken sind in der Gastronomie kein neues Instrument. Entscheidend ist, wie konsequent Anlass, Produkt und Story zusammenspielen. »Figlmüller« und »DerMann« vereinen Wiener Schnitzel mit süßer Faschingstradition.

von Brigitte Radl
13. Februar 2026

Ungewöhnlich und Neugierde weckend, »instagrammable« und künstlich verknappt: Mit dem »Wiener Krapfen« landen die »Figlmüller Group« und die Bäckerei »DerMann« einen Marketing-Coup im Fasching. Statt Marmelade steckt im Krapfen ein »Figlmüller«-Schnitzerl, garniert mit Preiselbeeren. Erhältlich ist das Produkt ausschließlich am Faschingsdienstag (17. Februar 2026, 11:30–22 Uhr) bei »Brioche & Brösel«in der Wiener Rotenturmstraße. 

Wiener Back- & Wirtshauskultur

»Der ›Wiener Krapfen‹ ist nicht nur ein Faschings-Gag, er ist vielmehr ein Sinnbild für unsere Philosophie: Respekt vor der Tradition gepaart mit der Freude, neue Wege zu gehen«, so Thomas und Hans Figlmüller. Auch Bäckermeister Michael Mann ordnet die Aktion als bewusst gesetztes Signal ein: »Der Fasching lebt von Kreativität und Humor. Mit dem ›Wiener Krapfen‹ wollten wir gemeinsam mit ‹Figlmüller‹ zeigen, wie sich Wiener Back- und Wirtshauskultur auf überraschende Weise verbinden lassen.«

Wiener Krapfen Figlmüller DerMann - Falstaff PROFI
Macht neugierig, oder? Faschingskrapfen mit Schnitzerl und Preiselbeeren. | © Figlmüller

Smartes Marketing

Das Konzept hinter dem Produkt fokussiert auf Sichtbarkeit und Imagepflege – und nutzt smart klassische Marketingtaktiken: Zwei etablierte Betriebe bündeln ihre Markenstärke, wählen mit dem Faschingsdienstag einen klar definierten saisonalen Aufhänger und verknappen das Angebot bewusst auf einen Tag und einen Ort.

Wie gut der ›Wiener Krapfen‹ wirklich schmeckt, ist dabei beinahe Nebensache. Aktionen wie diese erzeugen Aufmerksamkeit, zusätzliche Frequenz und haben Social-Media-Potenzial – bei überschaubarem Risiko, da sie zeitlich begrenzt sind. Die süß-salzige »Limited Edition« zeigt damit vor allem eines: Intelligente und kreative Food-Kooperationen können sich auszahlen. 

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