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Es geht wieder um die Wurst – beim 25. Fachwettbewerb für Fleisch- und Wurstwaren

Auch heuer präsentieren Betriebe aus dem In- und Ausland ihre Produkte einer internationalen Experten-Jury. Besonderes Augenmerk liegt auf den Kategorien »Bio« und »Regional«.

von redaktion
04. August 2025

Bei der Herstellung hochwertiger Fleisch- und Wurstwaren kommt es auf zwei Aspekte an: handwerkliche Präzision und hervorragenden Geschmack. Um das zu erreichen, braucht es tiefgehendes Fachwissen, erstklassige Rohstoffe, kreative Rezepturen und Know-how über regionale Traditionen. Genau diese Werte stehen im Mittelpunkt des 25. Internationalen Fachwettbewerbs für Fleisch- und Wurstwaren. 

Es geht also nicht nur um Punkte oder Medaillen: Der Wettbewerb ist eine Gelegenheit zur Standortbestimmung und zum Vergleich mit Kollegen aus ganz Österreich und darüber hinaus. Die teilnehmenden Betriebe stellen sich bewusst Fragen wie: »Wo steht mein Produkt im direkten Vergleich?« »Treffe ich mit meinen Rezepturen den Geschmack der Zeit?« Und: »Welchen Ruf genießt mein Betrieb im nationalen und internationalen Umfeld?« 2025 stehen wieder zwei aktuelle Kategorien im Fokus: »Bio« und »Regional«. Darüber hinaus werden erneut die beliebten Serienwettbewerbe durchgeführt, bei denen Betriebe ihre Vielfalt und Konsistenz in der Herstellung unter Beweis stellen.

Veranstalter des Wettbewerbs ist die Bundesinnung der Lebensmittelgewerbe. Organisiert wird er von der Lebensmittelakademie des österreichischen Gewerbes unter der Leitung von Innungsmeister Raimund Plautz, die Aus- und Weiterbildungen entwickelt und durchführt sowie der Ansprechpartner für Qualitätssicherung und branchenspezifisches Marketing ist. Die Jury unter der Leitung von Wolfgang Seidl ist mit internationalen Experten besetzt, u.a. auch von FALSTAFF.

Gruppen und Kategorien

Der Fachwettbewerb wird in sechs Kategorien oder Gruppen ausgetragen, die sich an Produktarten orientieren und jeweils durch Unterkategorien wie »Wild«, »Bio« und »Regional« ergänzt werden.

Gruppe 1: Brätwürste wie Extra, Pariser, Frankfurter/Wiener, Knackwurst, Leberkäse und ähnliche Produkte
Gruppe 2: Fleischwürste, darunter Schinkenwurst, Krakauer, Lyoner oder Mortadella
Gruppe 3: Kochwürste und gekochte Fleischwaren wie Blut- und Leberwurst, Presskopf oder Pasteten
Gruppe 4: Roh- und Kochpökelwaren, etwa Schinkenspeck, Bauchspeck oder Pressschinken
Gruppe 5: Rohwürste, darunter Salami, Mettwurst, Landjäger oder Jagdsalami
Gruppe 6: essfertige Convenience-Produkte, wie fertige Fleischgerichte, Knödel, Suppen oder Aufstriche – mit und ohne Fleisch.

In den Untergruppen »A« (Wild), »B« (Bio) und »C« (Regional) können jeweils Produkte eingereicht werden, die spezifische Herkunfts- oder Verarbeitungsanforderungen erfüllen. Regionalität definiert sich über exklusive Rezepturen, Rohstoffe aus der Region oder rechtlich geschützte, betriebsspezifische Produkte. Ob etablierter Familienbetrieb oder junge Fleischerei mit Innovationsgeist: Der Fachwettbewerb ist eine Bühne, um außergewöhnliche Leistungen sichtbar zu machen, Feedback zu erhalten und das eigene Profil in der Branche zu schärfen.

Einreichung und Teilnahme

Auch in diesem Jahr können Betriebe ihre Produkte in den Kategorien »Bio« und »Regional« einreichen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, an den beiden Serienwettbewerben teilzunehmen. Nähere Informationen rund um den Wettbewerb und die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

 

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