»Pona«-Gründerin Anna Abermann © Mato Johannik/Studiomato

»Pona«-Gründerin Anna Abermann

© Mato Johannik/Studiomato

Nach Insolvenz: Neustart für Biogetränkehersteller »Pona«

»Verival«-Eigentümer Wolfgang Fojtl steht Gründerin Anna Abermann in Zukunft zur Seite.

von Alexander Schöpf
02. Januar 2024

Der Biogetränkehersteller Pona Sonst Nix GmbH, der vergangenen Sommer Insolvenz anmelden musste, wagt einen Neustart. Die Marken »Pona«, »Ich bin Was?er«, »Bitterschön« und »Tssschk« werden gemeinsam mit Wolfgang Fojtl, Unternehmer im Premium-Bio-Lebensmittelbereich und Eigentümer der Marke »Verival«, in einem neuen Unternehmen weitergeführt. »Pona«-Gründerin Anna Abermann wird in der neu gegründeten Firma nun erstmals Mehrheitsgesellschafterin sein und somit nicht nur das Gesicht, sondern auch die vollinhaltlich verantwortliche Person hinter den Marken »Pona«, »Ich bin Was?er«, »Bitterschön« und »Tssschk« sein.

Wolfgang Fojtl © Verival
Wolfgang Fojtl © Verival

Die Pona Sonst Nix GmbH hatte sich angeschickt Getränke ohne zugesetzten Zucker und jegliche Zusatzstoffe aus Direktsäften in Bio-Qualität zu entwickeln und zu verkaufen. Das Team rund um Anna Abermann hatte sich kein geringeres Ziel gesetzt, als den »überzuckerten Getränkemarkt zu revolutionieren«. Aufgrund der zugespitzten wirtschaftlichen Lage im Frühjahr 2023 schlitterte das Unternehmen im Juli schließlich in die Pleite. »Wir sind ein Premiumprodukt und die Leute sparen. Diese Effekte haben in unserer Situation eine negative Gesamtsituation geschaffen«, erläuterte Abermann damals gegenüber dem Brutkasten.

Insgesamt betrugen die Passiva rund 1,2 Millionen Euro. Dazu zählten unter anderem Bankverbindlichkeiten in Höhe von 226.300 Euro, Ausstände gegenüber der Gebietskrankenkasse von 22.500 Euro und Schulden bei Lieferanten von rund 367.400 Euro. Darüber hinaus hatte das Start-up 574.000 Euro von Crowd-Investor:innen eingesammelt, für die es aber noch nicht die entsprechenden Gegenleistungen gegeben hatte.

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