© Eurogast Österreich

v.l.n.r. Alexander Kiennast, Geschäftsführender Gesellschafter Eurogast Österreich, Franz Sinnesberger, Geschäftsführender Gesellschafter Eurogast Österreich, Peter Krug, Geschäftsführer Eurogast Österreich

© Eurogast Österreich

Nachhaltigkeit als gelebte Verantwortung

Mit innovativen Maßnahmen und einem klaren Engagement für Transparenz und Regionalität zeigt das Unternehmen, dass Fortschritt und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können.

von Alexandra Gorsche
11. Dezember 2024

In einer Zeit, in der ökologische und soziale Verantwortung zunehmend in den Fokus rückt, setzt Eurogast Österreich als einer der führenden Gastrogroßhändler des Landes deutliche Zeichen für eine nachhaltigere Zukunft.

Nachhaltigkeitsstrategie mit Substanz

Nachhaltigkeit ist für Eurogast Österreich mehr als ein Schlagwort – sie ist eine Verpflichtung gegenüber Umwelt, Gesellschaft und zukünftigen Generationen. Im Jahr 2024 wurde ein dediziertes Nachhaltigkeitsteam ins Leben gerufen, das Projekte und Initiativen koordiniert und weiterentwickelt.

»Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern eine Verantwortung, die wir mit ganzer Kraft annehmen. Unser Ziel ist es, langfristige Lösungen zu schaffen und aktiv zur Transformation unserer Branche beizutragen«, erklärt Peter Krug, Geschäftsführer von Eurogast Österreich. Dabei setzt das Unternehmen auf die Bündelung bestehender Maßnahmen und die enge Zusammenarbeit mit Partnern und Mitarbeitenden.

Nachhaltigkeit in der Logistik: Vorbild für die Branche

Ein Meilenstein für 2025: Eurogast Grissemann wird als erster Gastrogroßhändler in Tirol und Vorarlberg eine Flotte vollelektrischer 3-Kammer-Kühl-LKWs einsetzen. Diese Innovation ist im alpinen Raum einzigartig und vereint Umweltfreundlichkeit mit effizienter Logistik. »Mit unserer emissionsfreien und geräuscharmen Belieferung setzen wir neue Maßstäbe und leisten einen aktiven Beitrag für die Umwelt«, so Thomas Walser, Geschäftsführer von Eurogast Grissemann.

Nachhaltigkeitsbericht: Transparenz als Grundsatz

Eurogast Österreich setzt auf freiwillige Transparenz: Obwohl die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) nicht für alle Unternehmen der Gruppe verpflichtend ist, berichtet Eurogast nach den European Sustainability Reporting Standards (ESRS). Dies unterstreicht die Rolle des Unternehmens als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit. »Transparenz ist ein essenzieller Bestandteil unserer Strategie und schafft Vertrauen bei Kund:innen und Partnern«, betont Krug.

Gelebte Nachhaltigkeit an allen Standorten

An seinen 19 Standorten implementiert Eurogast eine Vielzahl an Maßnahmen, die ökologischen und sozialen Nutzen vereinen. Beispiele sind:

  • Erneuerbare Energien: Photovoltaikanlagen decken einen großen Teil des Energiebedarfs und senken den Verbrauch fossiler Ressourcen.
  • Elektromobilität: Die Umstellung des Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge wird kontinuierlich vorangetrieben, ergänzt durch den Einsatz umweltfreundlicher Treibstoffe wie HVO 100 Diesel.
  • Ressourcenschonung: LED-Beleuchtung, optimierte Kühlhäuser und Mehrwegsysteme reduzieren Energie- und Materialverbrauch.
  • Lebensmittelverschwendung minimieren: Nicht verkaufte Lebensmittel werden an karitative Einrichtungen gespendet oder vergünstigt angeboten – ein Beitrag zur Ressourcenschonung und sozialen Unterstützung.

Regionalität als Schlüssel zur Nachhaltigkeit

Mit der Eigenmarke »Genuss aus Österreich« setzt Eurogast ein starkes Zeichen für Regionalität. Produkte mit der 4xAT-Auszeichnung garantieren, dass Tiere in Österreich geboren, aufgezogen, geschlachtet und verarbeitet werden. Dies stärkt nicht nur die heimische Landwirtschaft, sondern reduziert durch kurze Transportwege den CO₂-Ausstoß. »Regionalität und Nachhaltigkeit sind untrennbar miteinander verbunden. Mit ›Genuss aus Österreich‹ fördern wir heimische Produzent:innen und bieten frische, hochwertige Produkte«, so Krug.

Nachhaltigkeit und Gastronomie: Ein unschlagbares Duo

Die Maßnahmen von Eurogast Österreich bieten nicht nur ökologischen Mehrwert, sondern auch Vorteile für Gastronom:innen:

  • Imagegewinn: Gäste achten immer mehr auf nachhaltige Konzepte – mit Eurogast können Betriebe ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren und gleichzeitig ihre Attraktivität steigern.
  • Effizienz und Kostenersparnis: Nachhaltige Technologien wie energieeffiziente Kühlhäuser oder Elektromobilität sparen langfristig Kosten.
  • Regionalität als Verkaufsargument: Heimische Produkte mit kurzen Lieferketten überzeugen Gäste durch Frische und Authentizität.

Nachhaltigkeit als Kernwert

Mit über 40.000 Produkten und der Belieferung von mehr als 45.000 Betrieben in Österreich, Italien, der Schweiz und Deutschland trägt Eurogast Österreich als Marktführer aktiv zur Transformation der Branche bei. Ob durch klimafreundliche Logistik, erneuerbare Energien oder die Förderung regionaler Produzent:innen – das Unternehmen beweist, dass wirtschaftlicher Erfolg und Nachhaltigkeit keine Gegensätze sind.

Lesenswert

La Pasteria

Vegetarische Gäste freuen sich: Die Ravioli bieten eine hochwertige Alternative zur aufwendigen Eigenproduktion.

© Hilcona

Schweizer Manufakturpasta gibt es jetzt auch für die Österreichische Profiküche

Die Gran Ravioli der Schweizer Manufaktur »LA PASTERIA« kommen mit einem Füllungsanteil von 60 Prozent und sind tiefgekühlt lieferbar. Die Premium-Pastalinie von Hilcona Foodservice ist jetzt erstmals auch in Österreich erhältlich.

Nikolaihof - Falstaff PROFI

Einer von fünf neuen Mitgliedsbetrieben: Die »Weinstube im Nikolaihof Wachau« ist jetzt Teil der »Wirtshauskultur Niederösterreich«.

© Nicolaihof

Die »Wirtshauskultur Niederösterreich« wächst weiter: 5 neue Mitgliedsbetriebe stellen sich vor

Rund 200 Betriebe aus ganz Niederösterreich verbindet ein gemeinsames Bekenntnis zu regionalen Produkten, handwerklicher Qualität und gelebter Gastlichkeit. Die »Wirtshauskultur Niederösterreich« wächst weiter und begrüßt kürzlich fünf neue Häuser.

Initiative Köche kochen für die Krebshilfe - Falstaff PROFI

Genuss funktioniert: 16.593 Euro Reinerlös für Krebspatienten in finanzieller Not.

© Rene Strasser

Beim »Fest der Sinne« wird klar: Genuss und der gute Zweck passen zusammen

Auf Schloss Kornberg versammelten sich rund 200 Gäste, 18 Spitzenköche und 18 Winzer, um gemeinsam eine kulinarische Bühne für die Österreichische Krebshilfe zu schaffen – mit Erfolg.

Absolventen Brotsommelier - Falstaff PROFI

Ein geprüfter Brot-Sommelier im Team stärkt den Betrieb als Experte für Brotkarte, Gästeberatung und Qualitätskommunikation.

© LMAk

Brot-Expertise als Wettbewerbsvorteil: Jetzt zum »Brot-Sommelier« ausbilden lassen

Bereits zum dritten Mal bietet die Lebensmittelakademie des österreichischen Gewerbes in Kooperation mit der Bundesakademie Weinheim die Ausbildung zum »Geprüften Brot-Sommelier« an – Anmeldeschluss ist der 10. August 2026.

Next Generation - Falstaff PROFI

Sechs Finalisten, eine Blackbox-Challenge und eine fünfköpfige Jury: So läuft das Finale von »Next Generation« bei der Messe »Alles für den GAST« ab.

© Falstaff PROFI

Der große PROFI-Wettbewerb ist zurück: Bühne frei für die »Next Generation«!

Bereits in der Vergangenheit sorgte der Wettbewerb für Gastro-Karrieren. Komplett überarbeitet sucht nun die »Next Generation« gemeinsam mit »Lohberger« die Besten unter den jungen Talenten!

Hohe Ansprüche: Sauerteig, lange Teigführungen, handwerkliche Optik. Auch bei Großbäckern zählen wichtige Qualitätsmerkmale.

© Sonja Priller

Die Kraft der Kruste: Brot wird in der Gastronomie zum Qualitätsversprechen

Der Brot-Gang macht Image! Vom Frühstückskorb bis zum Signature-Burger ist gutes Gebäck wichtiger denn je. Wie Bäcker und Gastronomen gemeinsam an Qualität und Geschmack arbeiten.

Meist gelesen

Berliner »Freundschaft« - Falstaff PROFI

In der »Freundschaft« Berlin hält man die besten Plätze für Stammgäste frei.

© Ingo Pertramer

Katzentisch oder »the perfect table«: Welche Gäste bekommen im Lokal welchen Platz?

Wer sitzt in der »Auslage«? Wer bekommt den Platz bei der Klotür? Das Gastro-Credo »Alle Gäste sind gleich« scheitert schlicht an begrenzten Plätzen: PROFI fragte nach, wie gefragte Lokale es mit der Tischvergabe halten.

Coverstory Sterne - Falstaff PROFI

Allein in Deutschland hat sich die Zahl der Sternerestaurants von 201 im Jahr 2000 auf 328 im Jahr 2025 erhöht – doch bringen mehr Auszeichnungen zwingend mehr Erfolg?

© Malte Mueller/Getty Images

Sternchen oder Superstar? PROFI macht den Check: Das nutzen Auszeichnungen wirklich

Bewertungen gehören zur Gastronomie wie die Hitze zur Küche. Entsprechend viel Arbeits- und Lebenskraft verschlingen der Kampf um Auszeichnungen. Doch zahlt er sich auch in barer Münze aus? Sind am Ende die Bewertungen selbst überbewertet?

Lohnnebenkosten - Falstaff PROFI

Laut »EcoAustria« könnte der Prozentpunkt langfristig bis zu 12.000 zusätzliche Arbeitsplätze ermöglichen.

© shutterstock.com/groviapoto

Beschlossene Sache: Die Lohnnebenkosten sinken ab 2028 um einen Prozentpunkt – reicht das?

Österreich zählt bei den Lohnnebenkosten zu den teuersten Standorten Europas. Der Nationalrat hat nun eine Senkung um einen Prozentpunkt ab 2028 festgesetzt. Das ist ein Signal, das die Wirtschaft lange gefordert hat.

Roboter-Hotel - Falstaff PROFI

Ein Hotel, bei dem die Servicearbeiten ausschließlich von Robotern gemacht werden? Auf der »West Artificial Island« in China wird das bald Realität (Symbolbild).

© shutterstock.com/Jihun Sim

Roboter statt Rezeption: In China entsteht erstes vollautomatisiertes Hotel

»Pudu Robotics« und »Shenzhen CTID« planen das weltweit erste vollständig robotergestützte Hotel, ein Testbetrieb ist noch für Ende 2026 geplant. Die Frage, in welchem Maß Roboter auch in europäischen Betrieben Einzug halten, wird immer relevanter.

Bargeldfreundlicher Betrieb - Falstaff PROFI

90 Prozent der Österreicher wollen, dass Bargeld auch in Zukunft Teil der Gastronomie bleibt.

© unsplash.com/Omid Armin

»Cash ist fesch«: Neue Initiative für Bargeld in der Gastronomie – jetzt abstimmen!

Die »Geldservice Austria« (GSA) und der Fachverband Gastronomie der WKO starten die Initiative »Bargeldfreundlicher Betrieb«. Damit möchte man Bargeld in der Gastronomie sichtbarer machen.

Klaus Schörghofer

Klaus Schörghofer übernimmt ab 1. Oktober 2026 den Vorstandsvorsitz der »VIVATIS Holding AG«.

© Egger Getränke GmbH & Co OG

Führungswechsel bei »VIVATIS«: Klaus Schörghofer wird neuer CEO

Bei der »VIVATIS Holding AG«, einem der größten österreichischen Lebensmittelkonzerne, gibt es noch dieses Jahr einen Führungswechsel. Mit Klaus Schörghofer und Daniel Haider übernehmen ab Oktober 2026 zwei neue Gesichter die Spitze.

Der Newsletter für echte Profis

Be inside and take your chance! Regelmäßige Karriere-Updates aus Gastronomie und Hotellerie, kostenlos in Ihr Postfach!