Die Branchenmesse für Gastfreundschaft ist für ihre hohe Kontaktqualität bekannt.
© Michael Huwiler (foto-huwi.ch)
Oho, Ost-Schweiz! Starker Austro-Auftritt bei der GASTIA St. Gallen
Zum vierten Mal versorgt die GASTIA in den St. Gallener Olma-Hallen das Gastgewerbe mit Neuheiten und Lösungen. Die Strahlkraft reicht dabei längst über die deutschsprachige Schweiz hinaus, wie ein PROFI-Rundgang bei der diesjährigen Messe zeigt.
von Roland Graf
25. März 2026
Wer nur die Unkenrufen hörte, dass es mit der Gastronomie »bachab geht«, wie die Schweizer es nennen, staunte schon zu Beginn. Der Sonntag war ein bestens besuchter Messetag. Schon vor dem offiziellen Beginn rollten die Fachbesucher mit den Bussen vom Bahnhof (oder gar der kostenlosen E-Rikscha) zu den Olma-Hallen. Sonne und Food-Trucks sorgten für Netzwerken auch außerhalb der Messehallen. Am Ende sollten es auch 8.700 Besucher an den drei GASTIA-Tagen werden, so Messe-Sprecherin Laurien. Gestartet war die Ostschweizer Schau 2023 noch mit 8.000 Fachbesuchern.
Eigenes Wasser für die Messe
»Es sind unsere direkten Nachbarn«, freute sich Josip Topalovic darauf, die Lösungen des Vorarlberger Unternehmens »Rewin« vorzustellen. Entsorgung von Essensresten für Restaurants via Müll-Kompression oder Tanks für Bio-Ethanolgewinnung nutzen bereits 400 Lokalen »von Stuttgart bis Wien«. Generell sorgten gleich mehrere Austro-Unternehmen für nachhaltige Ideen im gastronomischen Tagesgeschäft. So auch der zentrale platzierte Auftritt von »BWT«. Das Unternehmen demonstrierte die Möglichkeiten aufbereiteten Leitungswassers direkt für die Gäste. Als Beispiel, wie mit Lokal-Namen gebrandetes Wasser-Service aussieht, gab es eine eigene »GASTIA«-Abfülllung.
Die 160 Aussteller waren gut strukturiert verteilt. Dem Zukunftsthema »Digitalisierung und KI« widmete sich gleich links vom Eingang eine halbe Halle. Kleine Wein-Hersteller fanden im Getränke-Cluster ihren Platz neben bekannten Namen wie der »Brauerei Locher« aus dem Appenzell. Dort gab es Biertrester sogar als köstliche Bolognese zu verkosten.

Viennoiserie und Wiener Melange
Apropos verkosten: Der Routinier in der Austro-Riege war Markus Maier von »Meinl Kaffee«. Seit dem ersten Messejahr 2023 »sind wir bereits das vierte Mal dabei«. Der Stand bot diesmal doppelte Wiener Genusskultur. Denn zu den Kaffee-Spezialitäten kam mit der Viennoiserie von »Délifrance« eine köstliche Begleitung. »Mit vielen Kaffee-Kunden in der Ost-Schweiz« sei die Messe ideal, so Maier.
Ebenfalls zum wiederholten Male schauten auch die oberösterreichischen Bio-Strohhalm-Anbieter um Daniel Auinger in St. Gallen vorbei. Der »echte« Strohhalm schaffte es sogar auf den Stammtisch der Schweizer Initiative »Fait Maison«, die täglich am Nachmittag zum Treffen lud. Zu der Initiative, die Restaurants ohne Convenience-Produkte – davon 100 in der Deutsch-Schweiz – auszeichnet, passte die natürliche Plastikalternative vom Feld bestens.
Entsprechend fiel auch das Fazit von Messeleiterin Viviane Stadler aus: »Die Energie, die wir in diesen Tagen gespürt haben, nehmen wir direkt mit in die Weiterentwicklung der Messe«. Die fünfte GASTIA findet dann vom 21. bis 23. März 2027 statt. Alle Infos finden Sie auf gastia.ch >>

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