Barguide 2024: Die besten Cocktailbars in Deutschland
Magnolien- und Veilchenblüten, Fichtenspitzen, Holunderblüten und sogar Spargel: Die saisonale Aromenvielfalt der Natur und Pflanzen von lokalen landwirtschaftlichen Betrieben bilden die Basis für die fantastischen Cocktails in dieser wundersam-schönen Neuköllner Bar. Die wöchentlich wechselnde Karte ist immer gut für Überraschungen.
Barkultur von einem der Besten: Charles Schumann hat im ersten Stock seines Stammhauses einen Ort geschaffen, der auch nach New York oder Tokio passen würde. Gediegen, elegant, geheimnisvoll und mit nur wenigen Plätzen auf Augenhöhe mit dem professionellen Barteam. Hier entstehen ikonische Drinks in legendärer Umgebung.
Im historischen Altstadthaus mitten im Zentrum untergebracht, ist die kleine Bar nicht nur eine Oase der Ruhe mit nostalgischem Charme, sondern auch ein Ort des guten Geschmacks. Volker Seibert bietet seinen Gästen eine erstklassige Auswahl an Champagnern, Highballs, klassischen Cocktails und tollen Eigenkreationen.
In ist, wer drin ist. Das gilt seit vielen Jahren für die »Goldene« als Barikone in der Nacht – aber auch für die große Terrasse, die im Sommer schon tagsüber ein chilliger Platz für Drinks, Kaffee und die besten Pastrami-Sandwiches der Stadt ist. Der Ort atmet Geschichte, daneben haben die Eisbach-Surfer ihr Zuhause.
Kulinarische Kreativität trifft Mixologie: Die Bar übersetzt Kevin Fehlings Drei-Sterne-Küche in Cocktails. Klassiker werden neu gedacht, etwa »Tom Kha Gai Milkpunch« (Rum, Malibu und Zitronengras), »Okinawa Shiso« (Lillet, Yuzu-Likör und Habanero) oder der »Pikante Bastard« (weißer Pfeffer, Worcestershiresauce und Tabasco).
Es ist ja eigentlich ganz einfach: In München geht man zu Charles Schumann, man sieht die Stars im Eck tuscheln und lässt sich mit Bratkartoffeln und Geschichten verwöhnen. Wer es anders macht, macht's falsch.
»Hiraka Moina Tai« heißt einer der innovativen Cocktails, zubereitet aus Kardamom, Vanille, Aprikose, Kokosnuss, Zitrus und Rum, der ein bisschen Sri-Lanka-Feeling in die Domstadt bringt. Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, bucht in der freundlichen Bar ein Tasting oder einen der interessanten Workshops.
Ein Tresen, vierzehn Barstühle, beste Zutaten, klassische Basisrezepte mit kreativem Twist und ein hochprofessioneller Service: Das ist das minimalistische Geheimnis der großartigen Bar von Gonçalo de Sousa Monteiro, die es bereits vor zehn Jahren zu Recht auf die Charts der »The World's 50 Best Bars« geschafft hat.
Exklusiv, stilvoll und weltbekannt als Geburtsstätte des Gin Basil Smash. Hier passt jedes Details, Jörg Meyer pflegt stilvolle Barkultur und liebt Twists bei den fein komponierten Drinks. Sehr besonders: kräftiger Mojito als »Queens Park Swizzle« und »Tarte Tatin« mit Rum, Apfelsaft und Eiweiß. Gut gebrüllt, Löwe!
Stephan Hinz ist in Köln eine gastronomische Größe, seine chic-gemütliche Bar ein Ort der guten Drinks und der guten Gespräche. Die meisten Zutaten für die innovativen und kreativ gemixten Drinks sind hausgemacht: immer ein bisschen exotisch, nachhaltig und von bester Qualität. Passend dazu: Barfood vom Feinsten.
Viel Grün dominiert die Hotelbar, die mit einer kleinen Pflanzenwelt dekoriert ist. Dreh- und Angelpunkt in der modern-gemütlichen Location sind 16 Signature Drinks, die teils mit ungewöhnlichen Zutaten wie Kümmel, Fenchel oder Koriander verfeinert werden. Die passenden Kräuter kommen frisch aus der grünen Barwand.
Kuscheligen Luxus über zwei Etagen mit Alsterblick gibt es im ehemaligen Büro von Gründer Friedrich Haerlin. Hier wird klassische Barkunst zelebriert. Bequem sitzt es sich in den Rolls-Royce-Sesseln, während Enrico Wilhelm und sein Team anspruchsvolle Drinks mixen. Oder darf es einer der 70 Whisk(e)ys und 25 Gins sein?
Die Drehtür ins Tantris öffnet eine andere Welt. Die Bar – im 70er-Jahre-Stil und ganz in Rot getaucht – bietet Cocktailhandwerk in Perfektion von Jörg Krause und Susan MacKenzie, strahlt vor allem aber auch durch deren enorme Empathie für den Gast. Unbedingt sollte man hier auch das Barfood probieren und die Weinkarte lesen.