Andreas Fuchs, Nagomi Suganuma und Klaus Piber sind von Beginn an im »Yohm« dabei.

Andreas Fuchs, Nagomi Suganuma und Klaus Piber sind von Beginn an im »Yohm« dabei.
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20 Jahre »Yohm«: Redesign und Innovationen

Das Kern-Team arbeitet seit 1998 zusammen und setzt Neuerungen mit Bedacht um. Nun gibt es eine gelungene Umgestaltung und einzelne neue Gerichte.

Es ist eine Geschichte, die man gerne erzählt. Diesmal geht es nicht um eine Neueröffnung, eine Herdrochade oder gar einen Konkurs. Diesmal geht es um Konstanz und Qualität, die seit Jahrzehnten gehalten wird und um ein Team, das seit 20 Jahren zusammen arbeitet. Die berufliche Verbindung von Gastronom Klaus Piber und Service-Leiterin Nagomi Suganuma ist sogar noch älter, die beiden haben zuvor schon zusammen das »Unkai« im Wiener Grand Hotel eröffnet. Zur Eröffnung des »Yohm« am Wiener Petersplatz gesellte sich dann auch Küchenchef Andreas Fuchs dazu. Derartige Loyalität und Konstanz ist in nicht-familiengeführten Unternehmen eine echte Rarität.
Das »Yohm« hat sich mit seiner modernen asiatischen Küche seinen Fixplatz auf der gastronomischen Landkarte erobert, viele Gerichte sind wahre Klassiker geworden und sind seit vielen Jahren im Angebot. Nun hat sich das Kern-Team aber doch entschlossen, einige Umstellungen zu machen. Das vom knalligen Orange dominierte Interieur ist einem ruhigeren Grün gewichen, eine bunte Blumentapete bringt aber Frische und Lebendigkeit. Tische und Stühle sind ebenso neu wie stylish, hier hat Piber in Frankreich eingekauft. Im Erdgeschoss wurde eine Sushi-Bar eingerichtet, an der die japanischen Spezialitäten à la minute zubereitet werden und neue Ideen unmittelbar umgesetzt werden können.

Unbedingt probieren: Shanghai Moon Cake

Die Hauptkarte ist weiterhin von den Lieblingsgerichten der Stammgäste dominiert, eine täglich wechselnde Spezialitätenkarte bietet innovative Kreationen von Andreas »Luki« Fuchs und Klaus Piber, der unermüdlich auf der Suche nach neuen Gerichten ist. Und genau dabei hat er bei seinem jüngsten Shanghai-Besuch eine wunderbare Entdeckung gemacht: Den Shanghai Moon Cake. In der chinesischen Metropole standen die Menschen Schlange, um sich mit der Köstlichkeit aus gebratenem Blätterteig, Krabben- und Schweinefleisch einzudecken. In der Wiener »Yohm«-Küche haben es Fuchs und Piber nachgebaut und für die heimischen Gaumen leicht adaptiert. Wir durften es schon probieren und sind überzeugt: das Potenzial für einen kulinarischen Blockbuster ist vorhanden!
Weitere beispielhafte Gerichte und Blick auf das neue Interior in untenstehender Fotostrecke:

INFO

Ort: Restaurant Yohm, Petersplatz 3, 1010 Wien
Menüs: 3 Gänge um 39, 4 um 49, 5 um 59 und 6 um 69 Euro
Tipp: Ab 24. Oktober gibt es einen »Probierrabatt« von 20 Euro auf die Gesamtrechnung, 14 Tage lang.
www.yohm.at 

Bernhard Degen
Autor
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