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© Shutterstock/juefraphoto/Symbolbild

40 Prozent der Wiener essen mehrmals pro Saison Gansl

Gansl
Martini
Martinsgans
Wien
Herbst

Mit dem Herbst geht auch die Gansl-Saison wieder los: Die Wirt:innen haben zum großen Teil schon in die Saison gestartet. Laut Erhebungen genießen 40 Prozent der Wiener:innen mehrmals pro Saison Gansl.

Langsam, aber sicher, hält der Herbst in der Bundeshauptstadt Einzug. Und damit auch die schwarzen Tafeln vor den Wiener Gasthäusern, die ankündigen: Die Gansl-Saison hat gestartet. Besonders in Wien ist es eine sehr beliebte kulinarische Tradition – die auch jedes Jahr auf ein neues erwartet wird. Das verraten zumindest die Reservierungszahlen der Wiener Gastronom:innen, denn diese sind auch heuer stabil. Laut dem Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer Wien, Thomas Peschta, sind die Klassiker rund um das Gansl die am meisten bestellten Gerichte: »Die klassische Gans, mit ihren Facetten, von Einmachsuppe bis hin zur Gänseleberterrine ist beliebt wie eh und je – das zeigen unsere Umfragen unter den Gästen. Und zum Glück auch die Reservierungsbücher der Wirte.«

Beliebtes Herbstgericht

Eine aktuelle Gästeumfrage zeigt, wie gerne die Martinigans im Herbst tatsächlich genossen wird: Für 42 Prozent der Gäste ist die Gans ein unverzichtbarer Teil des Herbstes. Im vergangenen Jahr haben 38 Prozent der Befragten mindestens einmal ein Gansl gegessen, mehr als 40 Prozent aßen es sogar mehrmals. Lediglich 20 Prozent der Wiener:innen verzichteten im vergangenen Jahr auf das Martinigansl.

Diese Zahlen lassen die Wiener Gastronomie positiv auf die startende Saison blicken – und das obwohl sie aufgrund der steigenden Betriebskosten die Preise anheben mussten. So kostet eine Portion zwei bis vier Euro mehr als noch 2024. Peschta erklärt in einer Aussendung, dass etwa 20 Prozent der Wirt:innen versuchen werden, ohne Preiserhöhung auszukommen: »Auch wenn die Margen sehr gering sind. Wenn man die ganze Gans nutzt, also von Suppe bis hin zur Terrine schafft man einen Deckungsbeitrag von vielleicht zwei Euro – bei einem hohen Aufwand.« Einen Zuverdienst können die betroffenen Wirte nur durch die Beilagen und Getränke machen.


 

Redaktion
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