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© Shutterstock (Symbolbild)

Brunch trifft Burger: »Café Buur« und »Hamburgerei« starten Doppellokal in München

München
Café
Burger

In der Münchner Innenstadt teilen sich neuerdings zwei Gastro-Marken eine Adresse: vormittags wird gebruncht, abends gibt’s Burger. Die Betreiberin spricht von einem Modell mit Zukunft.

Seit Ende Mai betreiben das berühmte Frühstückskonzept »Café Buur« und die »Hamburgerei« gemeinsam ein Lokal in der Münchner Innenstadt. Vormittags stehen Pancakes, Kaffee und Bowls auf der Karte, abends Burger und Bier. Verantwortlich ist Gastronomin Constanze Grimmer, die beide Marken führt. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

Grimmer erklärte gegenüber der dpa, dass ein reines Abendkonzept wirtschaftlich nicht mehr tragfähig sei. Die gestiegenen Kosten hätten sie veranlasst, die Fläche effizienter zu nutzen – mit zwei Angeboten im Schichtbetrieb. Am Nachmittag erfolgt der Wechsel sichtbar: neue Dekoration, andere Arbeitskleidung, angepasste Atmosphäre – und beides wie gewohnt Instagram-tauglich.

Reichweite durch Social Media

Seit seiner Eröffnung in Köln zieht das »Café Buur« gezielt ein junges, social-media-affines Publikum an – mit spektakulär inszenierten Frühstücken, strategischem Influencer-Marketing und starker Präsenz in den sozialen Netzwerken. Das Konzept ging auf: Die Bekanntheit wuchs rasant, die Tische sind regelmäßig ausgebucht.

Grimmer sieht die neue Sharing-Lösung als Reaktion auf wirtschaftliche Herausforderungen: zwei Nutzungen, doppelte Umsätze. Auch Thomas Geppert, Landesgeschäftsführer des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands, äußerte sich gegenüber der dpa positiv zu sogenannten Hybridlösungen. Er nennt als Beispiel Lokale, die tagsüber als Friseursalon und abends als Bar betrieben werden. Es handle sich zwar nicht um einen allgemeinen Trend, aber die Idee finde Nachahmer – vor allem wegen geteilter Fixkosten und besserer Auslastung.


Redaktion
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