Neues Fischbistro für München: Jürgen Wolfsgruber eröffnet »Fogosch«
Kann ein Fischbistro ohne Inszenierung funktionieren? Jürgen Wolfsgruber versucht es ab Mai 2026 mit dem »Fogosch« in der Münchner Amalienstraße.
In der Münchner Amalienstraße entsteht mit dem »Fogosch« ein neues Gastronomiekonzept von Jürgen Wolfsgruber. Die Eröffnung ist für den 6. Mai 2026 geplant. Der Name verweist bereits auf die Ausrichtung: »Fogosch« ist eine österreichische Bezeichnung für Zander. Entsprechend soll sich die Karte stark auf Fischgerichte konzentrieren, die ohne aufwendige Inszenierung auskommen. Geplant ist eine kleine, regelmäßig wechselnde Auswahl, die sich an saisonaler Verfügbarkeit orientiert.
Wolfsgruber setzt damit seine Linie fort, Gastronomiekonzepte auf das Wesentliche zu reduzieren. Bereits mit dem »Sparkling Bistro« hat er ein Fine-Dining-Restaurant etabliert, das sich durch eine klare, produktfokussierte Küche auszeichnet und dafür mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Parallel dazu hat er in München weitere, zugängliche Formate wie das »Obers« entwickelt, die sich bewusst von klassischer Sternegastronomie absetzen.
Für die Küche im »Fogosch« wurde Sebastian Mundstock verpflichtet, der zuvor im Drei-Sterne-Restaurant »JAN« von Jan Hartwig tätig war. Die gastronomische Leitung übernimmt damit ein Koch mit Erfahrung im hochpreisigen Fine Dining, der nun in einem deutlich reduzierteren Konzept arbeitet, aber nicht weniger ambitioniert. Den Service verantwortet Maximilian Sirek-Paul, ehemals Restaurantleiter im »Tantris«.