Neo-Italiener Arici serviert Trippa Fritta und Spaghetti all’assassina
In der Blindengasse in der Wiener Josefstadt gibt es neuen Gastro-Zuwachs: Mit dem »Arici« hat in einem ehemaligen Schreibmaschinengeschäft ein Italiener eröffnet.
Das »Arici« ist nicht das erste Restaurant in den ehemaligen Räumlichkeiten eines Schreibwarengeschäfts in der Josefstadt. Denkmalschutzgerecht umgebaut wurde das Art-déco-Lokal aus dem Jahr 1927 für »Das kleine Paradies«, welches wiederum von dem »Creo« abgelöst wurde. Jetzt haben Simon Steiner, ehemals »Dogenhof«, »Praterwirt« und »Heuer am Karlsplatz«, und die Wahlwienerin Mila Arici hier das »Arici« eröffnet. Arici selbst sagt, sie sei »in die Gastro reingerutscht«, nachdem sie lange Zeit in Paris als Visagistin gearbeitet hat, dann in einem Restaurant am Wörthersee in der Küche unterstützte und in Wien mehrere Caterings verantwortete.
»Wir wollen uns als verständliche Wohlfühlgastronomie positionieren, es soll wuseln und Spaß machen«, sagt Arici im Gespräch mit Falstaff über ihre Ideen für das Lokal. Was sie damit meint? Italienisch, mediterran, eine Auswahl an Weinen und alles, was es für einen Aperitif mit Freund:innen braucht.
Italien rauf und runter
Inspiration für die Karte hat sich Arici in Italien geholt: Vitello Tonnato, Stracciatella mit Hot Honey und Himbeere oder Panzanella mit Sauerteigcroutons. »Die Karte ist eine Klassikerkarte mit einigen Spielereien. Wir haben tolle Produkte von unserem Lieferanten Luca Miliffi bekommen«, so das Team. In Wien eher selten zu finden ist die Trippa Fritta, frittierte Kutteln, die in Italien gerne als Streetfood serviert und mit Zitrone gereicht werden. Für den Hauptgang gibt es Cottoletta Milanese mit Kapern-Dip, Spaghetti all’assassina – angebratene Spaghetti, die dadurch extra knusprig sind – und für die Vegetarier:innen sizilianische Caponata mit Melanzani, Zucchini und Tomate.
Für Steiner und Arici ist das Restaurant in der Blindengasse ein »Ort an dem viel passieren kann«, und da kann es auch passieren, dass ein gemütlicher Abend mit Freund:innen zu einer durchgetanzten Nacht wird.