Weltraum Bar: Auf der Wieden dreht ein neuer Stern seine Runden
In der Heumühlgasse hat mit der »Weltraum Bar« ein Lokal eröffnet, das Bar, Galerie und Veranstaltungsort unter einem Dach vereint. Das Ziel: ein Ort, wie es ihn in Wien so nicht gibt.
Man tritt durch die Tür, und Wien ist weg. Hinter der Fassade der »Weltraum Bar« in der Heumühlgasse gibt es seit kurzem eine Bar, die sich ihre Besonderheiten hart erarbeitet hat. Vieles wurde selbst renoviert, selbst gebaut. Eine Wand dekoriert mit 500 Kilogramm Spachtelmasse dominiert den Hauptbereich, der Red Room daneben ist ruhiger, zum Sitzen und Reden gedacht. Insgesamt gibt es in der »Weltraum Bar« sechs Räume auf 200 Quadratmetern und jeder wirkt wie ein eigener Planet.
Hinter dem Projekt steht Maron, Künstler, gemeinsam mit Tom von den »Hungry Guys«, dem Schauspieler Felix und Markus, der die juristische Seite verantwortet. »Wir kommen alle aus unterschiedlichen Bereichen und ergänzen uns beim Arbeiten daher sehr gut. Jeder bringt seine eigenen Erfahrungen mit«, sagt Maron im Gespräch mit Falstaff.
»Wir wollen einen Ort schaffen, wie es ihn in Wien nicht gibt«, so Maron über die Idee hinter der »Weltraum Bar«. So kam man dann auch auf die Idee für den Namen, denn der Weltraum sei der einzige Ort sei, an dem Grenzen keine Rolle spielen. Genau dieses Gefühl soll die Heumühlgasse künftig ausstrahlen: »Hier gibt es keine Fremden, nur Astronauten, die sich noch nicht kennen«, lautet das Motto der Bar, erzählt Maron.
Kunst zum Trinken
Beim Getränkeangebot setzt das Team auf Cocktails mit frisch gepressten Säften, jedes Getränk ist an einen der Räume angelehnt. »Die Säfte für die Drinks werden alle frisch gepresst, das Zubereiten der Getränke selbst ist eine kleine Show für die Gäste. Die Cocktails sind Kunst zum Trinken«, erklärt Maron.
Bei den Cocktails hatten sie die Idee, das Weltall auf die Wieden zu holen, weitergeführt und hat ihnen Namen wie »Die Landung« – Tequila blanco, Gin, Lime Juice, Ginger-Honey-Sirup und Gurke – »Soft Landing« – Cucumber, Simple Sirup, Elderflower Liqueur, Gin, Fresh Lime Juice und Eiweiß – oder »Antigravity Mango Cloud« – Gin, Eiweiß, Mango Püree, Simple Syrup und Kokos – gegeben. Weiters gibt es eine Auswahl an Naturweinen, Alkoholfreiem und Crémant. Die Speisekarte beschränkt sich vorerst auf Sandwiches und Oliven.
Maron ist selbst Künstler und möchte jungen Künstler:innen eine Plattform geben. Deshalb sind Vernissagen geplant, dazu Konzerte, Lesungen, Performances. Junge Kunstschaffende bekommen etwa alle zwei Monate die Möglichkeit in der Bar auszustellen: »Welten sollen hier aufeinandertreffen, die Kunst aber im Mittelpunkt stehen.«