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© Lovebird Festival

Im Kühlschrank von Sängerin Mari Froes: »Bei Kakerlaken ziehe ich die Grenze«

Interview
Stars
Brasilien

»Vaitimbora« machte sie quasi über Nacht zum Star. Seitdem zählt Mari Froes zu den spannendsten neuen Stimmen aus Brasilien und hat sich auch international eine wachsende Fangemeinde erspielt. Im Falstaff-Fragebogen verrät die 23-Jährige, was in ihrem Kühlschrank nie fehlen darf, welches Gericht sie direkt in ihre Kindheit zurückversetzt – und welches Restauranterlebnis ihr besonders im Gedächtnis geblieben ist.

Mari Froes steht für eine neue Generation brasilianischer Singer-Songwriterinnen, die sich selbstverständlich zwischen MPB, Bossa Nova, Samba und Jazz bewegen und daraus eine eigene, sehr unmittelbare Klangsprache entwickeln. Bekannt wurde sie zunächst über YouTube, wo ihre Interpretationen ein internationales Publikum erreichten, später folgten virale Erfolge auf TikTok und Instagram sowie Kollaborationen wie »Vaitimbora« mit dem französischen Duo Trinix, die ihr auch außerhalb Brasiliens breite Aufmerksamkeit verschafften. Aktuell arbeitet sie an ihrem ersten eigenen Album und tourt noch bis Anfang August quer durch Europa.

Falstaff traf die 23-Jährige am Donnerstagabend im Rahmen des Lovebird Festivals in Düsseldorf, das vom 4. bis 7. Juni 2026 Jazz-Fans in die Rheinmetropole zieht.

Falstaff: Was findet man garantiert immer in Ihrem Kühlschrank?
Mari Froes: Erdbeeren, Avocados, Lachs – und H2OH!, eine Art Zitronenlimonade aus Brasilien.

Wo kaufen Sie Ihre Lebensmittel ein?
Meistens bestelle ich sie online. Das ist einfach am bequemsten.

Was frühstücken Sie an einem ganz normalen Tag?
Wenn ich frühstücke, dann meistens Avocado-Toast. Ehrlich gesagt lasse ich das Frühstück oft ausfallen, weil ich eher spät aufstehe.

Was trinken Sie typischerweise zum Essen?
Meistens Coke Zero oder Sprudelwasser. Zum Abendessen auch gerne Wein, passend zum Essen.

Was ist Ihr kulinarischer Guilty Pleasure?
Pain au Chocolat!

 

Was würden Sie niemals essen – auch nicht aus Höflichkeit?
Wahrscheinlich Kakerlaken, aber ich esse eigentlich alles.

Welches Gericht erinnert Sie an Ihre Kindheit?
Baião de dois – ein klassisches Gericht aus dem Nordosten Brasiliens, und meine Großmutter macht eine großartige Version davon. Das erinnert mich sofort an meine Kindheit.

Welcher Restaurantbesuch ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?
Mein Besuch im Evvai in São Paulo. Das Drei-Sterne-Restaurant kombiniert brasilianische und italienische Einflüsse auf beeindruckende Weise. Das Erlebnis hat mich wirklich umgehauen.

Welches Restaurant haben Sie zuletzt besucht?
Das Hedvig in Stockholm. Dort wird traditionelle schwedische Küche serviert – das hat mir sehr gut gefallen.

 


Anna Wender
Anna Wender
Senior Redakteurin
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