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Künstliche Intelligenz bei »McDonald's«: Werden Emotionen bald im Drive-In erkannt?

Fast Food
McDonald's

Der Einsatz der KI soll in späterer Folge dabei helfen den Kundenservice zu optimieren.

In unserem Alltag ist Künstliche Intelligenz nichts Neues mehr: Von Self-Checkout-Kassen und Bestell-Terminals bis hin zu anderen Hilfsmittelchen. Jetzt wagt die Fast-Food-Kette »McDonald‘s« einen weiteren Schritt in Richtung Technologisierung – mithilfe einer KI soll die Stimmung der Kund:innen beim Bestellvorgang analysiert werden. Der Sinn dahinter? In der Theorie soll die KI dabei helfen, den Kundenservice und die Effizienz bei der Bestellabwicklung zu verbessern.

Die Gefühlsanalyse soll mithilfe einer speziellen Gesichtserkennungstechnologie erfolgen und bereits da unsere Stimmung analysieren, außerdem sollen zusätzliche Kameras dafür sorgen, dass die Bestellung fehlerfrei zusammengestellt und ausgehändigt wird. Neben Robotern als Kellnern und vereinzelt als Unterstützung in der Küche mancher Gastronomiebetriebe, klingt der Einsatz von KI als Hilfsmittel zur Bestellabwicklung zwar zugegebenermaßen futuristisch aber nicht vollends abwegig.

Modernisierung im Fokus

Aber nicht nur der Gästebereich könnte zunehmend mit KI-Technologie ausgestattet werden, sondern auch die Küchengeräte – darunter die Fritteuse oder die Eismaschine – sollen in Zukunft modernisiert werden. Durch diese Neuerungen ließen sich Fehlfunktionen frühzeitig erkennen und vermeiden, sodass der Betrieb reibungsloser ablaufen kann. Vielleicht gehören defekte Eismaschinen damit bald der Vergangenheit an.

Während der Einsatz von KI in der Systemgastronomie zweifellos dazu beitragen kann, Fehlerquellen zu minimieren und Abläufe effizienter zu gestalten, wirft er gleichzeitig erhebliche Datenschutzfragen auf. Besonders problematisch ist die automatisierte Analyse des Gemütszustands einzelner Gäste – denn hier gibt es keine explizite Einwilligung. Zudem bleibt unklar, wie mit den erfassten Daten umgegangen wird: Werden sie nach der Auswertung gelöscht oder archiviert?

Derzeit befindet sich das KI-Projekt von »McDonald‘s« in den USA noch in einer frühen Testphase und ist daher weit von einer breiten Umsetzung entfernt. Ob sich diese Technologie weiterentwickelt und möglicherweise auch in Europa Anklang findet, bleibt abzuwarten – insbesondere, da hier der Datenschutz eine besonders große Rolle spielt.


Tamara Kalny
Tamara Kalny
Autorin
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