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Julia und Karoline Walch

Julia und Karoline Walch
Foto beigestellt

Moncalisse: Julia und Karoline Walch enthüllen Keller-Skulptur im Trentino

TrentoDOC
Trentino
Schaumwein

An den Hängen des Monte Calisio weihten Julia und Karoline Walch den neuen unterirdischen Keller ein – mit einer Weinherstellung durch Schwerkraft und einem Panorama-Bistro.

Der Trentodoc begrüßt zwei Protagonistinnen mit einem Nachnamen, der bereits in die Geschichte des Südtiroler Weins eingegangen ist: Julia und Karoline Walch, die Töchter der Winzerin Elena Walch, haben sich die Hänge des Monte Calisio ausgesucht, um ein Projekt zu verwirklichen, das 2016 gestartet und nun endlich in seiner vollständigen Form vorgestellt wurde. Ein Schritt, der die geografische Achse der Familie über den Salto hinaus verlagert, in ein Gebiet, in dem die italienische Metodo Classico seit Jahren ihr ehrgeizigstes Spiel spielt.

Architektur als Willensbekundung

Umgesetzt wurde das Projekt durch den Südtiroler Architekt David Stuflesser zusammen mit seiner Partnerin Nadia Moroder. Das Bauwerk erhebt sich mit einer rauen weißen Schale aus dem Boden, die mit den »Coppelle«, den Felszeichnungen aus der Bronzezeit, die zwischen den Rebzeilen zu finden sind, in Dialog tritt. »Wir haben versucht, das ursprüngliche Element der Architektur – die Mauer – in ein Landschaftselement zu verwandeln«, so Stuflesser. Das Logo ist ein doppeltes M, das den Anfangsbuchstaben von Moncalisse und mit den beiden Schwestern vereint.

Die unterirdische Kathedrale

Der Barriquekeller liegt elf Meter unter der Erde und nutzt die konstanten 13°C des Bodens für die lange Reifung, die der Trentodoc verlangt. Die Weinbereitung erfolgt vollständig durch die Schwerkraft, eine technische Entscheidung, die die Belastung des Rohmaterials reduziert.

Terroir in Zahlen

600 Meter über dem Meeresspiegel an den Hängen des Monte Calisio

12 Hektar hochgelegene Weinberge, die mit Chardonnay und Pinot Noir bepflanzt sind

1 Hektar »Parcella Nobile« mit alten Chardonnay-Reben

Belüftetes alpines Mikroklima, geschichtete Kalksteinböden

Weintourismus als Säule, nicht als Beiwerk

Mit der Eröffnung werden auch die geschäftlichen Weichen gestellt: Führungen, Meisterkurse und ein Bistro mit Panoramablick nach Süden vervollständigen ein Angebot, das den anspruchsvollen Wein- und Gastronomiereisenden anspricht. Für das Debüt unterzeichnete Küchenchef Othmar Raich vom Restaurant Miil in Cermes den Vorschlag in Kombination mit den beiden Hausweinen: Montis Arcentarie Blanc de Blancs Extra Brut Riserva 2017 und Millesimato Extra Brut Riserva 2019.


Redaktion
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