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«no normal coffee»: Kaffee aus der Tube

Kaffee
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Schweiz

Alexander schleppte beim Wandern immer die halbe Küche mit und Philippe trank räudigen Instant-Kaffee. Doch dann kam den beiden die Idee: Was wäre, wenn man Kaffee in einer Tube haltbar und geniessbar machen könnte?

Eine Tube ergibt rund 20 Tassen Kaffee, ist bis zu 18 Monaten haltbar und kommt ohne Kühlung aus. Zudem ist die Aluminium-Verpackung rezyklierbar, und soll künftig sogar zu 100 Prozent aus bereits recyceltem Material hergestellt werden. Der «no normal coffee» präsentiert sich in einer eleganten schwarz-matten Tube – ein modernes Konzept für Kaffeeliebhaber:innen mit einem aktiven Lebensstil.

Die Idee

Hinter «no normal coffee» stecken Alexander Häberlin und Philippe Greinacher, die sich seit ihrer Jugend kennen. Die beiden teilen ihre Leidenschaft für Natur und Abenteuer – und für guten Kaffee. Doch genau dieser fehlte ihnen oft auf ihren Touren durch die Schweizer Berge. Während Alexander die halbe Küche mitschleppte, um einen trinkbaren Kaffee zu fabrizieren, setzte Philippe auf Instant-Kaffee. «Ich fluchte beim Hochlaufen, Philippe dann später beim Kaffeetrinken», erinnert sich Alexander lachend.

Wie der swissmade Kaffee schmeckt? Die beiden Gründer beschreiben ihn als «reichhaltig und genussvoll, mit Noten von Schokolade, Nüssen und Karamell». Die Basis bilden Fairtrade Arabica-Bohnen aus Kolumbien, veredelt mit etwas Schweizer Bio-Rübenzucker, was dem bitteren Dark Roast eine leichte Süsse verleiht. «Anfangs standen wir vor der Wahl: gesüsst oder ungesüsst?», erzählt Alexander. Um diese Entscheidung zu treffen, haben sie beide Varianten an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeitpunkten getrunken und festgestellt, dass der leicht gesüsste Kaffee ausnahmslos besser schmeckt.

Wenn du draussen übernachtet hast und morgens aufwachst, bist du froh, dass ein bisschen Zucker drin ist. Im Alltag verzichtet man zum Beispiel auch eher auf Snickers, beim Wandern isst man dann aber gleich drei davon, weil sich unser Körper nach Zucker und Nahrungsaufnahme sehnt.

– Alexander Häberlin

Kreativer Kaffeegenuss

Die konzentrierte Paste kann nicht nur zu einem Heissgetränk verarbeitet werden. «no normal coffee» lässt sich auch als Brotaufstrich oder Topping für Bananen und Energieriegel verwenden. Er passt ebenso in Proteinshakes oder Desserts wie Tiramisu. Besonders beliebt ist die Zutat auch im mittlerweile kultigen Espresso-Martini, den die Gründer gelegentlich auf Events servieren oder für Freund:innen mixen. Dazu werden zwei in Wasser aufgelöste Portionen «no normal coffee» mit zwei Portionen Kaffeelikör und Eis schaumig geschüttelt. Eine Tube enthält 100g, in 100ml Wasser sollte man 5g der Paste auflösen.

Was Konsument:innen nicht vergessen sollten: «no normal coffee» will keinen perfekt ausbalancierten Espresso aus einer tausendfränkigen Siebträgermaschine imitieren. Vielmehr geht es um ein nachhaltiges Konzept, das Kaffeegenuss jederzeit und überall ermöglicht. «Unser Produkt ist ideal für alle, die auch unterwegs nicht auf guten Kaffee verzichten möchten», betonen die Gründer.

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Linda Carstensen
Linda Carstensen
Portalmanagerin Schweiz und Autorin
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