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Spitzenkoch trifft auf Sturkopf: Folge sechs von »Raus aus Teufelsküche«

Raus aus Teufelsküche
TV-Shows
Salzkammergut
Restaurant

Im »Restaurant zur Post« brodelt es hinter den Kulissen – kann Starkoch Alain Weissgerber den Traditionsbetrieb in Ebensee retten?

In der sechsten und letzten Folge von Staffel 1 »Raus aus der Teufelsküche« reist Alain Weissgerber nach Ebensee im Salzkammergut. Dort steht das »Restaurant zur Post« vor großen Herausforderungen. Seit über 500 Jahren in Familienbesitz, wird es von Andreas in fünfter Generation geführt. Gemeinsam mit seiner Frau, die das angeschlossene Hotel betreibt, versucht er, das Haus am Laufen zu halten. Doch der Betrieb hinkt an vielen Ecken: schwache Küche, mangelnde Organisation und katastrophale Online-Bewertungen.

Schönes Haus, große Baustellen

Alain ist zunächst begeistert vom gepflegten Haus und der idyllischen Lage. Doch das erste Testessen zeigt, wie groß die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist. Fertig-Gnocchi, verkochter Lachs und fehlende Aromen geben ein schwaches Bild ab. Alain erkennt schnell, dass vor allem in der Küche etwas fehlt – nämlich Führung. Im Team herrscht Unsicherheit, die Qualität schwankt, klare Zuständigkeiten gibt es kaum.

Küchenchaos und Kritikresistenz

Der größte Stolperstein ist jedoch Andreas selbst. Auf Kritik reagiert er empfindlich und zieht sich zurück. Im Gespräch mit Alain zeigt er sich defensiv und wenig selbstreflektiert. Erst ein direktes Gespräch bringt Bewegung in die festgefahrene Situation. Alain fragt offen, ob Andreas überhaupt bereit ist, Hilfe anzunehmen.

Daraufhin nimmt der Spitzenkoch das Team an die Hand. Er setzt auf klare Strukturen, stärkt den eigentlichen Sous Chef und bringt neue Ideen ein. Eine Promotionsaktion mit Fischsemmel kommt gut an, auch das Menü für den Eröffnungsabend überzeugt. Auf der Karte stehen unter anderem geschmorte Ochsenbacken, Backfisch von der Traun und Hendl mit Nockerln. Auch Andreas' Frau Ivana unterstützt am Eröffnungsabend das Team beim Service.

Die Wiedereröffnung

Am großen Abend läuft vieles rund, doch eine falsch übermittelte Gästeliste bringt die Küche kurzfristig ins Schwitzen. Zwei Gäste werden von Andreas spontan dazugesetzt, letztendlich fehlen zwei Teller. Trotzdem schafft es das Team, die Situation zu meistern. Die Stimmung bleibt angespannt, aber professionell. Am Ende sind die Gäste zufrieden, das Essen überzeugt und Alain ist vorsichtig optimistisch: »Ich glaube wirklich, dass Andreas jetzt die Chance hat, das Ruder rumzureißen

Alle Infos zur Serie »Raus aus Teufelsküche« gibt es in unserem Themenspecial sowie jeden Dienstag um 21.15 Uhr auf »PULS 4« und »JOYN«.


Hannah Speyer
Hannah Speyer
Chefin vom Dienst Digital
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