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»The Sound of Europe, Taste of Austria«: So nachhaltig ist der ESC 2026

ESC 2026
Kulinarik
Gastronomie

Im Landwirtschafts- und Umweltministerium in Wien wurden Wertschätzung für regionale Lebensmittel, Green Events und die heimische Landwirtschaft thematisiert.

Der Eurovision Song Contest beschränkt sich nicht nur auf die drei großen Liveshows in den kommenden Tagen – rund um den Bewerb finden zahlreiche Side Events statt. Eines davon wurde unter dem Motto »The Sound of Europe, Taste of Austria«  im Landwirtschafts- und Umweltministerium veranstaltet. Dazu lud Landwirtschafts- und Umweltminister Norbert Totschnig ein. Im Mittelpunkt standen regionale Qualitätsprodukte, Nachhaltigkeit und die Frage, wie Green Events nach den Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens Umwelt, regionale Wertschöpfung und die heimische Landwirtschaft stärken können. Ziel der Veranstaltung war es, die internationale Aufmerksamkeit rund um den ESC  zu nutzen, um die Vielfalt und Qualität der österreichischen Landwirtschaft hervorzuheben.

Im Mittelpunkt standen Austausch und Vernetzung zwischen Landwirtschaft, Tourismus, Veranstaltungsbranche und Umweltbereich. Ziel war es, regionale Lebensmittel stärker wertzuschätzen, neue Kooperationen zu fördern und zu zeigen, dass Green Events zusätzliche Chancen für Landwirte schaffen können. Bundesminister Norbert Totschnig betonte, dass regionale Produkte neue Absatzmöglichkeiten schaffen, Produzent:innen mit potenziellen Abnehmern vernetzen und den Wert heimischer Lebensmittel sichtbar machen. Davon würden Veranstalter, Gäste, Tourismus, Gastronomie, Umwelt und Landwirtschaft profitieren.

Nachhaltigkeit im Hauptfokus

Ein Höhepunkt des Abends war die Verleihung von zwei Österreichischen Umweltzeichen an die ORF-Generaldirektion. Der Eurovision Song Contest wird sowohl nach den Kriterien für »Green Meetings und Events« als auch für »Green Producing in Film und Fernsehen« organisiert. Neben nachhaltiger Mobilität, Recycling und Energieeffizienz spielt dabei die regionale und saisonale Beschaffung eine wichtige Rolle. ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher erklärte, dass Nachhaltigkeit bei Großproduktionen zunehmend mitgedacht werde – beim Song Contest besonders sichtbar etwa durch energieeffiziente Lichttechnik, nachhaltige Mobilitätskonzepte, Müllvermeidung und regionale Verpflegung.

Mehr als 350 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Landwirtschaft, Tourismus, Unterhaltung und Medien nutzten den Abend zum Austausch mit Bäuer:innen und überzeugten sich von regionalen Spezialitäten. Unter den Gästen waren unter anderem EU-Kommissar Magnus Brunner, Elisabeth Gürtler sowie frühere österreichische Song-Contest-Teilnehmer wie Cesár Sampson und Zoë Straub. Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam mit Partnerorganisationen wie »AMA Genussregion Bio Austria«, Landjugend Österreich, Gutes vom Bauernhof und Österreich Wein Marketing. Die Anwesenden Gäste konnten sich im Rahmen der Veranstaltung von der Qualität der heimischen Lebensmittel aus erster Hand überzeugen. Nicht konsumierte Speisen, die für eine Weitergabe geeignet waren, wurden an die Tafel Österreich gespendet. Damit sollen Lebensmittelverschwendung vermieden und soziale Einrichtungen unterstützt werden.


Redaktion
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