»The Sound of Europe, Taste of Austria«: So nachhaltig ist der ESC 2026
Im Landwirtschafts- und Umweltministerium in Wien wurden Wertschätzung für regionale Lebensmittel, Green Events und die heimische Landwirtschaft thematisiert.
Nachhaltigkeit im Hauptfokus
Ein Höhepunkt des Abends war die Verleihung von zwei Österreichischen Umweltzeichen an die ORF-Generaldirektion. Der Eurovision Song Contest wird sowohl nach den Kriterien für »Green Meetings und Events« als auch für »Green Producing in Film und Fernsehen« organisiert. Neben nachhaltiger Mobilität, Recycling und Energieeffizienz spielt dabei die regionale und saisonale Beschaffung eine wichtige Rolle. ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher erklärte, dass Nachhaltigkeit bei Großproduktionen zunehmend mitgedacht werde – beim Song Contest besonders sichtbar etwa durch energieeffiziente Lichttechnik, nachhaltige Mobilitätskonzepte, Müllvermeidung und regionale Verpflegung.
Mehr als 350 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Landwirtschaft, Tourismus, Unterhaltung und Medien nutzten den Abend zum Austausch mit Bäuer:innen und überzeugten sich von regionalen Spezialitäten. Unter den Gästen waren unter anderem EU-Kommissar Magnus Brunner, Elisabeth Gürtler sowie frühere österreichische Song-Contest-Teilnehmer wie Cesár Sampson und Zoë Straub. Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam mit Partnerorganisationen wie »AMA Genussregion Bio Austria«, Landjugend Österreich, Gutes vom Bauernhof und Österreich Wein Marketing. Die Anwesenden Gäste konnten sich im Rahmen der Veranstaltung von der Qualität der heimischen Lebensmittel aus erster Hand überzeugen. Nicht konsumierte Speisen, die für eine Weitergabe geeignet waren, wurden an die Tafel Österreich gespendet. Damit sollen Lebensmittelverschwendung vermieden und soziale Einrichtungen unterstützt werden.