»World Pizza Day« am 17. Jänner: Napo-Gründer über Teig, Team und Expansion
Weltweit wird am 17. Jänner am »World Pizza Day« die Pizza gefeiert. Napo-Gründer Dominik Flaßer erzählt, wie seine neapolitanische Pizza in der Grazer Innenstadt zur Marke wurde.
Pizza gilt als einfaches Gericht. Vier Zutaten reichen aus: Mehl, Wasser, Hefe, Salz. Doch diese Einfachheit ist es auch, die sie anspruchsvoll macht. Einer, der das weiß ist der Grazer Gastronom Dominik Flaßer. Er hat auf diesem Grundprinzip seine Pizzeria »Napo« aufgebaut. Am 17. Jänner wird weltweit der »World Pizza Day« gefeiert. In Italien ist der 17. auch der Tag der italienischen Küche.
Am »World Pizza Day« wird an die lange Geschichte der Pizza als Alltagsgericht erinnert. Der Termin geht auf den Gedenktag des heiligen Antonius zurück, der in Italien als Schutzpatron der Pizzabäcker gilt. Die neapolitanische Pizza, wurde 2017 von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt – nicht wegen einzelner Zutaten, sondern wegen der Technik und des Wissens, das hinter ihr steht.
Inspiration aus dem Ausland
Flaßer arbeitete viele Jahre im Tourismus und in der Gastronomie, unter anderem im Ausland. Die Idee zur eigenen Pizzeria entstand aus einem Mangel, den er in Graz sah: »In Graz gab es nicht das Angebot, das ich international kennengelernt habe«, so Flaßer. Vorbilder fand er in Städten wie Budapest.
Inzwischen beschäftigt »Napo« rund 50 Mitarbeitende. Im März eröffnete ein zweiter Standort nahe der TU Graz. Das Konzept wurde dort angepasst. Studierende stehen im Fokus, das Angebot ist günstiger kalkuliert. Ergänzt wird das Sortiment daher durch Tagesgerichte und eine Salatbar.
Maßstab Margherita
Inhaltlich bleibt Napo der neapolitanischen Pizza treu. Gebacken wird bei rund 500 Grad in einem Ofen aus Neapel. Verwendet werden unter anderem San-Marzano-Tomaten und Fior di Latte. Die klassische Margherita ist sein Favorit, er bezeichnet sie als Maßstab: »Da sieht man sofort, ob Teig und Handwerk stimmen.«
Für die nächsten Jahre denkt der Gastronom in »gesunden Schritten« weiter. Seiersberg soll fix kommen, Wien oder Salzburg stehen als mögliche weitere Standorte im Raum, die Marke sei »leicht merkbar, hoher Wiedererkennungswert, lässt sich leicht weiterentwickeln«. Flaßer freut sich auf das Wachstum: »Die größte Freude in meinem Unternehmen sind meine Mitarbeiter, der Vibe ist gut – das unterscheidet uns vom Mitbewerb.«