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Zu viel Wasser im Kochtopf: Kann das wirklich das Ergebnis von Pasta beeinflussen?

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Wie viel Wasser braucht gute Pasta und noch eine »wichtigere« Frage: beeinflusst die verwendete Menge am Ende sogar den Geschmack?

Pastawasser ist nur eine Nebensache? Ganz im Gegenteil. Ob zu viel, zu wenig oder falsch gesalzen: Schon kleine Details entscheiden, ob die Nudeln perfekt werden oder wortwörtlich baden gehen.

Doch kann zu viel Pastawasser wirklich das Endergebnis beeinflussen? Viele von uns kennen es: Man gießt die Pasta ab, und zurück bleibt ein deutlich größerer Wasserschwall als es nötig wäre. Auf den ersten Blick harmlos – doch tatsächlich kann ein Übermaß an Kochwasser mehrere Aspekte beeinflussen: Konsistenz, Geschmack und sogar die »Saucenhaftung« der Nudeln.

Die Stärke im Wasser

Hinter scheinbar simplen Dingen wie der Menge an Pastawasser steckt mehr Wissenschaft, als man denkt. Wird zu viel Wasser verwendet, wird die Pasta schnell wässrig und verliert an Struktur. Der Grund liegt in der Stärke, die beim Kochen ins Wasser abgegeben wird – sie sorgt dafür, dass sich Sauce und Nudeln ideal miteinander verbinden. Bei zu viel Wasser jedoch verdünnt sich die Stärke, und ihre Wirkung geht verloren.

Die Nudeln »rutschen« dadurch regelrecht durch die Sauce statt sich schön damit zu verbinden. Auch der Geschmack leidet, sodass dein Lieblingsrezept nicht seine volle Wirkung entfalten kann. Hier macht ein bewusster Umgang mit dem Kochwasser den entscheidenden Unterschied: beim richtigen Dosieren, beim Abgießen und vor allem beim Verhältnis von Pasta zu Sauce. Eine alte »Faustregel« besagt, dass pro 100 Gramm Pasta etwa 1 Liter Wasser verwendet werden sollte. In der Praxis darf es ein wenig variieren – entscheidend ist, dass die Nudeln genügend Platz zum Garen haben und das Wasser die Stärke nicht zu stark verdünnt.

Ein kleiner Moment Achtsamkeit reicht also, um die Nudeln perfekt zu machen. Also beim nächsten Mal kurz innehalten: Wie viel Wasser bleibt übrig und wie kann es so dosiert werden, dass die Pasta weder zu weich noch geschmacklos wird, sondern genau das bleibt, was sie sein sollte – ein gelungenes Gericht.

Für den Fall, dass…

Falls doch einmal zu viel Wasser in den Topf gelangt, ist das natürlich auch kein Drama. Übrig gebliebenes Pastawasser lässt sich in der Küche vielseitig nutzen: zum Binden von Saucen oder Eintöpfen, zum Auflockern von Teigen oder sogar beim Brotbacken. In manchen Fällen findet es sogar außerhalb des kulinarischen Bereichs eine Verwendung – ein kleines Küchenwunder, das man nicht einfach wegschütten sollte.


Tamara Kalny
Tamara Kalny
Autorin
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