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Darum gehört Nudelwasser in den Tiefkühler – ein genialer Küchentrick

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Nudelwasser nicht wegschütten! Stattdessen lohnt es sich, das wertvolle Kochwasser einzufrieren. Falstaff erklärt, warum dieser Trick so praktisch ist und wie er in der Küche genutzt werden kann.

Beim Kochen von Nudeln dreht sich alles um die perfekte Konsistenz und das perfekte Ergebnis. Das Wasser muss erst auf Temperatur kommen, währenddessen heißt es Rühren, damit die Nudeln nicht kleben, und aufpassen, dass nichts überkocht. Doch was passiert mit dem Wasser, in dem sie gekocht wurden? Oft landet es achtlos im Abfluss, dabei steckt darin echtes »flüssiges Gold«.

Anstatt es in den Abfluss zu gießen, lohnt es sich, das Nudelwasser aufzuheben und portionsweise in Eiswürfelbehältern einzufrieren. Der Grund? Die enthaltene Stärke sorgt dafür, dass Soßen besser an den Nudeln haften und eine cremige Konsistenz entsteht. Außerdem hilft sie, Flüssigkeiten zu binden – ideal für buttrige Pastasoßen, Mehlschwitzen oder wärmende Suppen im Winter. Durch das Einfrieren in kleinen Würfeln lässt sich das Nudelwasser jederzeit praktisch dosieren und direkt in den Topf geben. Ein cleverer Trick für mehr Geschmack und eine nachhaltige Küche – also.

Einkochen lassen oder nicht?

Die Frage ist: Sollte Nudelwasser »konzentriert« werden oder nicht? Es ist möglich, das Wasser nach dem Abseihen der Nudeln weiter einzureduzieren, um die Stärke noch konzentrierter zu machen. Allerdings ist das nicht unbedingt nötig – auch frisch abgegossenes Nudelwasser verleiht Soßen und Suppen bereits eine sämige Konsistenz. Wichtig ist vor allem, dass es vor dem Einfrieren vollständig abgekühlt ist. So bleibt es hygienisch unbedenklich und beeinflusst nicht die Temperatur anderer Lebensmittel im Tiefkühler.

Zum Einfrieren eignen sich Eiswürfelbehälter besonders gut, weil sie das Nudelwasser in praktische kleine Portionen unterteilen. Noch einfacher ist es danach, die gefrorenen Würfel in kleine Gefrierbeutel umzufüllen. So können auch einzelne Portionen bei Bedarf verarbeitet werden ohne den gesamten Behälter auftauen zu müssen – und ohne, dass schmelzendes Nudelwasser auf der Arbeitsplatte landet. Wichtig: Die Nudelwasserwürfel sollten spätestens alle sechs Monate entweder verarbeitet oder ersetzt werden, damit die Qualität erhalten bleibt.

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Tamara Kalny
Tamara Kalny
Autorin
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