Falstaff Restaurant- und Beizenguide 2024 - Best of Nordwestschweiz
Im prunkvollen Grandhotel Les Trois Rois begeistert das Cheval Blanc mit französischer Haute Cuisine voller Klarheit und Finesse – verfeinert mit mediterranen und asiatischen Nuancen. Die Küche ist auf höchstem Niveau – ein kulinarisches Königserlebnis!
Kochlegende Tanja Grandits' farbenfrohe Aromenküche sollte jeder Gourmet kennen. Ein Besuch bei ihr ist gut fürs Gemüt – ausgeklügelte, doch nicht komplizierte Gerichte, ein aufmerksamer Service und ein elegantes Ambiente sorgen fürs perfekte Fine-Dining-Erlebnis.
Hier dreht sich alles um Gemüse – frisch, regional, jahreszeitlich. Fleisch und Fisch? Nur als zarte Beigabe. Alles direkt von den Bauern drumherum. Und dabei ganz unkompliziert: kein steifer Dresscode, sondern ein entspanntes Wohnzimmerfeeling mit Gourmetküche.
Küchenchef Michael Baader kocht seit Jahren auf höchstem Niveau. Seine Küche basiert auf französischer Kochkunst und Aromen aus aller Welt. Es haftet ihr ein Hauch «Fusion» an, aber trotzdem merkt man ihre klassischen Wurzeln. Tolle Weinkarte mit 450 Positionen.
Im Le Murenberg wird die klassische französische Küche zelebriert. Wer seine kulinarische Heimat in der Grande Nation verortet, wird hier mit feinen Degustationsmenüs verwöhnt. Ein Highlight sind die «Bretonischen Wochen» mit Meeresfrüchten frisch aus dem Atlantik.
Der alte «Schlüssel» war ein echtes Gourmetrestaurant: eine überschaubare Anzahl von Tischen, ein feines, nicht billiges Menu, reichlich Ehrungen der Gastroguides … Der neue «Schlüssel» will etwas anderes sein. Tanja Grandits und ihr Team haben übernommen, am Konzept gefeilt und eine Art Dorfbeiz 2.0 erschaffen, gehoben, aber mitnichten abgehoben. Wir merkten es schon beim Studium der Karten. Das viergängige Mittagsmenu ist für 119 Franken zu haben, der Fünfgänger am Abend wird ab 129 Franken angeboten. Dass es dafür keine Trüffel-Wagyu-Kaviar-Orgien geben kann, ist nachvollziehbar, doch wer braucht schon vermeintliche Luxusprodukte, wenn grüne Bohnen, Quinoa, Mandeln und Kräutervinaigrette zu einer so frischen, animierenden Vorspeise verarbeitet werden? Wir waren überzeugt und widmeten uns bald darauf der Peterlisuppe mit Sesamjoghurt und Anis-Falafel, welche Orient auf den Teller zauberte. Beim Hauptgang hatten wir die Qual der Wahl – es wurden dann weder Spinatknödel mit Wiesenkümmel noch Rehschnitzel mit Wacholderblaukraut, sondern Forelle mit Zitronenfenchel und Kartoffelpüree; ein Elsässer Muscat von François Schmitt passte wie die Faust aufs Auge. Apropos Getränke: Wirklich teure Flaschen sind die Ausnahme, doch im Ausgleich dafür gibt es Feines von Franz-Josef Eifel (Mosel) oder Valdemonjas (Ribera del Duero). Der Champagner von Roederer, ein 2016er, wurde mit 18 Franken pro Dezi so günstig verabreicht, dass an teure Weine gewohnte Zürcher schon deshalb die Reise nach Oberwil anpeilen sollten. Auch wegen des Apfel-Pistazie-Zitronenthymian-Desserts kehren wir gern jederzeit wieder in die neue Super-Dorfbeiz ein.
Küchenchef Kevin Romes und sein Team kochen im Skin's mit Leidenschaft und grossem technischem Können. Dabei kommen Gerichte heraus, die durch ihre Feinheit bestechen und keiner einzelnen Küche zuzuordnen sind – Asiatisches trifft nahtlos auf Mediterranes und Lokales.
An diesem idyllischen Ort werden Gourmets glücklich. Seit Jahren wird im Familienbetrieb Bad Schauenburg eine fantastische französische Küche mit einigen mediterranen Einflüssen kredenzt. Die Einrichtung vermischt auf stilvolle Weise Historisches mit Modernem.
Italianità pur kann man mitten im Baselbiet geniessen. In der Osteria Tre verströmt nicht nur die handgemachte Pasta italienisches Flair. Es sind auch die unkomplizierte Gastfreundschaft und die Plaudereien bei Tisch, die für ein paar Stunden ins Belpaese entführen.
Hier wird mediterran gefeiert: Gourmetmenüs und feine À-la-carte-Kreationen. Die Feinschmeckermenüs kann man sowohl zu Mittag wie auch am Abend geniessen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist absolut akzeptabel. Schloss-Charme trifft auf Geschmacksexplosion.
Die Brasserie des berühmten Hotels Les Trois Rois eignet sich immer für ein gediegenes Dinner oder einen köstlichen Businesslunch. In eleganter Atmosphäre mit Blick auf den Rhein wird man mit perfekt zubereiteten klassischen Speisen und erlesenen Weinen verwöhnt.
Im Ackermannshof verbindet sich historische Architektur mit einer mehrfach ausgezeichneten Küche. Die Gerichte sind durchdacht und kreativ komponiert, ohne überladen zu sein. Der ruhige Innenhof und das sorgfältig gestaltete Lokal schaffen einen passenden Rahmen.
Seit Jahren steht dieses Restaurant für gutes Essen. Die Küche hier ist im besten Sinne unaufgeregt. In die Pfannen von Martin Bänziger kommt, was frisch und gut ist – die Karte wechselt deswegen in regelmässigen Abständen. Jeden Abend gibt es zwei Überraschungsmenüs.
Mit seiner schmalen Fassade übersieht man es leicht, doch drinnen wartet moderne Küche in puristischem Ambiente. Kreative Gerichte werden als vier- oder sechsgängiges Menü serviert – durchdacht und harmonisch. Neben Wein gibt es auch empfehlenswerte alkoholfreie Begleitungen.