"Biologisch zertifizierte Weine" Heurige im Burgenland
Steffi und Edi Tscheppe haben einen Ort geschaffen, der mehr ist als ein Heuriger – ein Lebensgefühl, das sich ständig weiterentwickelt. Bei Pop-up-Specials bringen sich auch andere ein, das Konzept bleibt lebendig. »Naturals« sind dabei immer ein Fixbestandteil.
Wie himmlisch die Hölle sein kann, zeigt der Heurige eindrucksvoll: Toplage, romantisch in die Seeweide gebettet, dazu starke Weine und stimmige Kulinarik von Markus Lentsch. Die »Höllenplatte« mit Spezialitäten wie Chilispeck etwa oder »Gemüse macht Freude«.
Modern und zeitgemäß im Auftritt, klassisch am Teller: Schweinsbraten, Roastbeef oder Knödel mit Ei gehen immer. Mit oder ohne Fleisch ist die Karte breit aufgestellt. »Fine Dining«-Abende setzen gezielte Akzente und bringen zusätzliche Raffinesse ins Spiel.
Paradebeispiel dafür, wie Tradition und Moderne stimmig zusammenspielen, ohne den einstigen Buschenschank-Charme zu verlieren. Cocktails sind gefragt, doch die Aufmerksamkeit gilt vor allem den charaktervollen Bioweinen. Alkoholfreier Tipp ist der »Verjuly«!
Der Zeitgeist wird gelebt: »Altes bewahren, Neues schaffen«. Beliebte Klassiker bleiben ihrem Ursprung treu – der Zwiebelrostbraten schmeckt wie anno dazumal. Gleichzeitig werden bekannte Gerichte modern interpretiert, etwa in den gelungenen Veggie-Varianten.
Der Heurige ist neben dem Wein die zweite große Leidenschaft der Familie Kaiser – ein Ort, an dem die renommierten Tropfen stimmig in Szene gesetzt werden. Saisonal gedacht, mit Ideen und Überraschungen, doch die Wildspezialitäten bleiben ganzjährig gefragt.
Mitten im Weinort Rust ist der Buschenschank tief in der Weinkultur der Region verankert. Das kalte Buffet präsentiert sich klassisch und vielfältig, mit hausgemachten Schmankerln, frischen Salaten und Aufstrichen. Saisonal angepasst, wird es niemals langweilig.
Der Humor kommt schon beim Lokalnamen nicht zu kurz. Der Bouvier der Lehners etwa nennt sich »Schmunzl Wossa«. Er begleitet mit anderen Abfüllungen der 5 Hektar Rebfläche Schmankerl wie Hühnerpaprikasch und – klaro! – das »Nationalgericht« Grammelpogatscherl.
Zweimal im Jahr ist es so weit, und eine treue Fangemeinde fiebert den Aussteckterminen längst entgegen. Unkompliziert, gemütlich und authentisch, dabei immer mit neuen Ideen. Kulinarisch verlässlich gut, mit Summer-Specials, die für zusätzlichen Pep sorgen.