"Top-Heuriger Niederösterreich" Heurige in Österreich
Zwischen Rossstall und Römermaut, in zwei Stuben des lang gestreckten Hofs, saust Johanna »Pipsi« Gebeshuber umher. Die geborene Gastgeberin achtet darauf, dass Backhenderl und Ofenbratl schmecken. Oder sie schaut darauf, dass der Zierfandler nicht ausgeht. Perfekt!
Die Weine sind für viele Grund genug anzureisen. In der Küche trifft Bodenständigkeit auf Moderne – passend zum zeitgemäßen Design. So kommt zum Beispiel der Linsensalat mal klassisch, mal asiatisch inspiriert auf den Teller. Im Herbst warten auch Topwildspezialitäten.
Das gemütliche Kaminstüberl und die schönen Plätze im Wintergarten und im mediterranen Gastgarten laden zum Verweilen ein. Die Küche punktet neben Klassikern mit Kreativgerichten der Saison: Auf der Karte finden sich dann Frühlingskräuter, Sommerliches oder Wild.
Ein wahrlich idyllisches Fleckchen im Herzen des Carnuntum: Unter Nussbäumen sitzt man umringt von Weinbergen auf schlichten Holzbänken und genießt die hauseigenen Bioweine und unverfälschte Heurigenklassiker. Kultverdächtiger Kümmelbraten aus dem Holzofen.
Wunderschön sitzt man vor dem Haus in der Kellergasse und blickt auf die Rieden oder den Gemüsegarten nebenan, der auch Vitaminreiches zu Geselchtem oder Gesurtem auf den Jausentellern liefert. Die Weine aus besten Lagen können sich ebenfalls sehen lassen!
Drei Generationen packen mit an – mit den Partnern im traditionell weiblich geführten Heurigen zog auch der erste alkoholfreie Wein ein. Für Traditionalisten gibt es weiterhin die Mohntorte und das Buffet, an dem man Begleiter für »In den Haberln« und Co sucht.
Das Zechhaus ist ein Versprechen. Das Angebot, das Sabine Krug mit ihrem Team auffährt, ist riesig. Während die einen auf ein Achterl »Versuchung« kommen, schwören die anderen auf den Apfelstrudel. 55 Jahre schon versorgt man Leib uns Seele an dem historischen Ort. Bravo!
Beim Frühwirth hat jeder Stammgast seine Lieblingsecke – die Wiese vorm Haus lädt ebenso ein wie die Tische nahe der modernen Vinothek. Der Wein trägt das Seine dazu bei, zumal man selbst bei der neuen »Disziplin« PIWI punktet: mit dem Souvignier Gris »Purist«.
Das wunderschöne Haus liegt mitten im Grünen und wartet mit besonders angenehmen Plätzen, liebevoll angerichteten Jausen und einem sympathischen Schwesternduo auf, das Küche und Keller schupft. Auch die Weine gefallen: elegant, trinkfreudig und vielseitig.
An Schönwettertagen fällt die Wahl für einen der schönen Plätze im Freien schwer – und dann kommt im Mehrgenerationenbetrieb auch noch wirklich Gutes aus Küche und Keller: Klassische Wachauer mit Tiefe und deftige Jausen sind aber auch eine unschlagbare Kombi!
Das flüssige Angebot in Bioqualität erweiterte sich unter den Söhnen von »Poldi« Auer erneut. Hauslimos und Säfte sind wie die Low-Intervention-Abfüllungen Alternativen zu den berühmten roten Riedenweinen (»Holzspur«). Große Speisenauswahl mit Saisonhighlights!
Blunzn, Braten und mehr sind genauso hausgemacht wie Brot und Mehlspeisen, die übrigen Köstlichkeiten stammen von regionalen Produzenten. Zweimal wöchentlich werden auch frische Feuerflecken aus dem Ofen gezogen. Dazu serviert man fruchtige Göttweiger Weine.
Es ist ein besonders idyllisches Fleckchen Erde, auf dem es sich der Spitzer Heurigen gemütlich gemacht hat – das schlägt sich auch auf die Stimmung nieder: Urig und familiär ist das Ambiente, in dem feine Jausen Veltliner und Riesling aus Toplagen begleiten.
Niki Windisch ist Weinbauer aus Leidenschaft – so legt er auch Wert darauf, seine Gewächse entsprechend zu präsentieren. Der Heurigenhof im Süden des Weinviertels bietet unverfälschte Gastlichkeit mit bodenständigen Spezialitäten. Hübscher begrünter Innenhof.
Idyllisch in die Landschaft eingebettet liegt der Paradeheurige. Ingrid Groiss gilt als eine der besten heimischen Winzerinnen – für erstklassige Weine ist also gesorgt. Entsprechende Verpflegung dazu kommt von den Eltern, die mit Liebe den Heurigen führen.
Die Karte bei den »Sisters« ändert sich mit jedem Ausstecktermin und bezieht die Saison mit ein. Speck oder Hauswürste aus der hauseigenen Buchenholzselch sind Fixstarter im modernen Lokal. Im Glas schimmern dazu geradlinige Bioweine in guter Sortenvielfalt.
In der renommierten Weinbauregion verwurzelt, entwickeln Johannes und Doris mit viel Eigeninitiative das Erbe weiter. Nachhaltigkeit und ökologisches Handeln sind ihr Anliegen – beim Wein und beim Heurigen. Die saisonal abgestimmte Bowle ist der perfekte Einstieg!
Die regionalen Schmankerln kommen im Sommer im schönen Arkadenhof und im Winter neben dem knisternden Kamin in der urigen Stube zu den Tischen. Bei Fleischspezialitäten setzt man ausschließlich auf Selbstgemachtes, genauso wie bei Weinen, Säften und Bränden!
Wenn im netten Lokal mit schönen Innenhof ausgesteckt wird, strömen die Gäste nicht umsonst zahlreich herbei, denn Weine, Säfte und Brände sind in beeindruckender Vielfalt vorrätig – und natürlich selbst gemacht. Dasselbe gilt für die bodenständigen Jausen.
Der Nussbaum spendet wohligen Schatten und lädt zu noch längerem Verweilen ein, schließlich wollen Veltliner, Riesling und der spritzige Frizzante allesamt probiert werden. Eine deftige »Sausemmel« mit Schweinsbraten und Bratlfett muss auf jeden Fall sein!