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Britt Kamper und Manuel Bartolacci in ihrem neuem Lokal.

Britt Kamper und Manuel Bartolacci in ihrem neuem Lokal.
Foto beigestellt

Alice-Betreiber eröffnen neues Lokal in Wien Landstraße

Neueröffnung 2026
Wien
Restaurant
Bar

Mit italienischer Herzensküche und skandinavischen Spezialitäten hat sich das »Alice« schnell zu einem Lieblingslokal im dritten Bezirk entwickelt. Nun übernehmen Manuel Bartolacci und Britt Kamper ein ehemaliges Beisl um die Ecke.

Vor rund einem Jahr zog das »Alice« in ein ehemaliges Milchgeschäft im Wiener Weißgerberviertel ein. Seither sorgt das italienisch-dänische Paar Manuel Bartolacci und Britt Kamper in dem kleinen Lokal für große Herzensküche – gefüllte Focaccias, Puntarellesalat, Burrata, Oliven & Co. – sowie für feine Naturweine und Negroni.

Ein größeres Restaurant mit Küche wollte das Paar schon länger eröffnen. Nun haben sie mit dem ehemaligen Eckbeisl »All-In« die passende Location dafür gefunden: Nur rund 170 Meter vom »Alice« entfernt, eröffnen Manuel Bartolacci und Britt Kamper in wenigen Wochen ihr zweites Lokal in der Löwengasse 14.

Wie im »Alice« möchte man auch die neue Location nicht zu schnell in eine Schublade stecken – nicht zuletzt, da die Küche erst etwas später fertig werden wird und man vorerst mit einem Bar-Konzept eröffnet. Pläne für die neue Adresse haben die Beiden aber schon viele – das Paar verfügt über reichlich Gastro-Erfahrung, mitunter als Mitbegründer des Neo-Beisl »brösl«.

»Ich möchte das dänische Aquavit vorantreiben«

Im Fokus des neuen Lokals – dessen Name die beiden noch nicht verraten beziehungsweise man sich noch einigen muss –  stehen feine Drinks und gutes Bier zu fairen Preisen sowie salzige Snacks wie Oliven oder selbstgemachte Chips und Eingelegtes. Für Biersommlier Manuel ist vor allem die Bierauswahl eine Herzensangelegenheit: Neben Zwettler und Weitraer Bier vom Fass werden saisonale Biere von kleineren österreichischen Brauereien angeboten, es soll aber auch einige internationale Flaschen geben, die man so in Österreich vielleicht nicht findet.

Außerdem: ausgewählte Drinks, Cocktails und auch das eine oder andere Schnapserl: »Ich möchte das dänische Aquavit hier vorantreiben«, lacht Britt. Die Weinkarte soll überschaubar bleiben – neben ausgewählten Weinen von österreichischen Produzent:innen wird man beispielsweise auch Liter-Liter auf der Karte finden.

Wechselnde Gastköch:innen

Sobald die Küche einsatzbereit ist, möchten Britt und Manuel wechselnde Gastköch:innen für Kollaboration einladen. »Wir kennen viele internationle Chefs, mitunter aus Italien oder Dänemark. Im Rahmen von Veranstaltungen oder Pop-ups könnten sie unsere Küche für mehrere Tage oder Wochen übernehmen«, so Manuel.

Beislcharme & Schanigarten

Im Innenbereich lässt man vieles beim Alten – was mit Holzvertäfelungen, Sitzbänken, der hohen Fenster, großen Schank und Holzdecke Beislcharme verspricht. »Vor allem die Sitzbänke waren den Stammkunden wichtig«, so Britt. Vieles wird noch aufpoliert, mit italienischen Lampen im Vintage-Stil, einigen neuen Tischen im 50er-Jahre Stil und Stühlen sowie Edelstahl-Tischplatten zieht auch Neues ein.

Insgesamt wird es zwei Gasträume geben, der vordere bietet acht Tische, der hintere kann räumlich abgetrennt werden, wodurch er sich für private Events eignet. Der Schanigarten befindet sich gegenüber des Ida-Bohatta-Park mit Blick auf die imposante Pfarre St. Othmar – auch hier wird bereits an Plänen zur Nutzung der Umgebung geschmiedet.



Rafaela Mörzinger
Redaktions- und Portalmanagerin Falstaff
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