Backen mit Olivenöl: Eine Alternative zu Butter?
Das Fett ist beim Backen weitaus vielseitiger, als man denkt. Unser Focaccia-Rezept ist das Paradebeispiel dafür.
Wie gelingt eine lockere, luftige Focaccia oder ein saftiger Schokoladenkuchen? Die Antwort lautet: mit Olivenöl. Es ist aus unserer Küche kaum wegzudenken, denn wir verwenden es für raffinierte Dressings oder wenn wir beim Anbraten feinere Röstaromen erzielen möchten. Aber nur wenige nutzen das vielseitige Öl auch beim Backen.
Dabei kann schon ein kleiner Schuss Olivenöl süßen Klassikern wie Kuchen oder Keksen nicht nur mehr Saftigkeit verleihen, sondern auch eine fruchtige Nuance. Falstaff hat sich auf die Suche nach Ideen gemacht, wie Olivenöl beim Backen am besten zur Geltung kommt.
Brownies
Bei pikanten Gerichten ist der Griff zu dem Pflanzenfett nicht so abwegig, aber wie sieht es zum Beispiel mit Brownies aus? Sie sind ein Klassiker für jede Runde und mit Olivenöl im Teig werden sie besonders saftig.
Bananenbrot und Co.
Auch in schnellen Broten wie Bananen- oder Zucchinibrot wird Olivenöl gerne verwendet. Es hält das Gebäck angenehm saftig und bildet zugleich einen feinen Kontrast zur Hauptzutat – sei es Banane, Kürbis oder Zucchini.
Kekse
Olivenöl bringt beim Backen nicht nur geschmackliche Vorteile. Wird es statt Butter verwendet, verändert sich auch die Teigkonsistenz: Der Teig wird etwas kompakter und die Kekse behalten ihre Form besser, anstatt so stark auseinanderzulaufen.
Focaccia
Zugegeben, dieses Beispiel ist nicht überraschend, aber es zeigt, was Olivenöl bewirken kann. Das luftige italienische Brot lebt vom Öl, das dem Teig Geschmack verleiht und für eine goldbraune Kruste sorgt. Der Teig besteht aus Mehl, Hefe, Salz und Wasser, ruht lange und wird vor dem Backen mit Salz sowie Belägen wie Kräutern oder Knoblauch verfeinert.