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© Shutterstock/Caterina Trimarchi

Beeren, Blüten, Agave: Wie sich Gin vom Wacholder emanzipiert

Gin
Sommer

Gin hat sich von einer klar wacholderbetonten Spirituose zu einer breiten Geschmackskategorie entwickelt. Neue Produkte setzen auf Beeren, Rose, Orange oder Agave.

Lange galt Wacholder als jenes Aroma, an dem sich ein Gin messen lassen musste. Doch inzwischen ist die Auswahl deutlich breiter geworden: Neben klassischem London Dry gibt es mittlerweile auch fruchtige und florale Varianten, die mit Beeren, Orange, Rose oder Pfirsich arbeiten. Damit sprechen sie ein Publikum an, das es milder oder abwechslungsreicher mag. »Brockmans« setzt etwa auf Heidel- und Brombeeren, während bei anderen Abfüllungen Zitrusfrüchte oder sogar Agavenbrand ins Spiel kommen.

Neue Mix-Arten

Mit den neuen Aromen verändert sich auch die Art, wie Gin gemixt und getrunken wird. Während ein kräftiger London Dry weiterhin gut in Martini, Negroni oder Gin Tonic funktioniert, eignen sich fruchtigere Varianten oft besser für unkomplizierte Longdrinks oder Cocktails.

Außerdem wächst das Angebot an leichteren Alternativen, die weniger oder gar keinen Alkohol enthalten. Sie erinnern geschmacklich aber dennoch an die vertrauten Noten von Wacholder, Zitrus und Gewürzen.


Redaktion
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