Zum Inhalt springen
© Shutterstock

Bierpreis bleibt stabil: Stuttgarter Frühlingsfest verzichtet auf Aufschlag

Stuttgart
Event
Bier

Das Stuttgarter Frühlingsfest bleibt teuer – aber immerhin stabil: Die Wirte verzichten in diesem Jahr auf einen weiteren Aufschlag beim Bierpreis. Warum die Maß trotzdem längst auf Rekordniveau liegt.

Auf dem Stuttgarter Frühlingsfest müssen Besucher:innen zwar weiterhin tief in die Tasche greifen – eine weitere Preissteigerung beim Bier bleibt in diesem Jahr jedoch aus. Die Festwirte haben angekündigt, den Preis pro Liter im Zelt auf dem Niveau des Vorjahres zu belassen.

Konkret bedeutet das: Eine Maß soll bei rund 14,90 Euro liegen. Damit orientiert sich das Frühlingsfest an den zuletzt gezahlten Preisen des Cannstatter Volksfests im Herbst, wo die Spanne zwischen 14,40 und 15,20 Euro lag. Gleichzeitig verweist die Branche auf die angespannte wirtschaftliche Lage – auch viele Gäste müssten inzwischen stärker auf ihre Ausgaben achten.

Rekordbesuche

Ein Blick zurück zeigt die Dynamik der vergangenen Jahre: Vor gut einem Jahrzehnt lag der Preis für die Maß in Stuttgart noch unter zehn Euro. Inzwischen hat sich das Niveau deutlich nach oben verschoben – vor allem mit Verweis auf gestiegene Kosten für Personal, Energie und Logistik.

Auch im Vergleich zum Münchner Oktoberfest bewegt sich Stuttgart im ähnlichen Rahmen. Dort wurden 2025 zwischen 14,50 und 15,80 Euro pro Maß verlangt. In München kommt hinzu, dass das Bier speziell für das Fest gebraut wird und einen höheren Alkoholgehalt aufweist.

Das Frühlingsfest beginnt am 18. April mit dem traditionellen Fassanstich und läuft bis zum 10. Mai. Auf dem Gelände am Neckar-Ufer werden mehr als 200 Schausteller:innen, Marktkaufleute und Wirt:innen erwartet.

Die Veranstalter rechnen mit rund 1,5 Millionen Besucherinnen und Besuchern – abhängig vom Wetter. Im Vorjahr wurde mit 2,2 Millionen Gästen sogar ein Rekord verzeichnet.


Redaktion
Mehr zum Thema
1 / 12