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Weltrekord im Sabrieren: 96 Flaschen in einer Minute mit Säbel entkorkt

Guinnes World Record
Sabrage

Nachdem der Südtiroler Sommelier 2023 den Weltrekord im Sabrieren zurückerobert hat, beeindruckte er nun mit einem neuen Kunststück in der Sektmanufaktur Winkler in Girlan. Hinter dem Auftritt steht eine Wohltätigkeitsveranstaltung für Kinderherz Südtirol.

In der Welt des Schaumweins gibt es Gesten, die an das Spektakuläre grenzen. Sabrage ist zweifellos eine davon. Was für viele ein Bühnenritual bleibt, ist für Mirko Rainer nun eine rekordverdächtige Disziplin. In der Tat hat der Südtiroler Sommelier in der Sektmanufaktur Winkler in Girlan in der Gemeinde Eppan einen neuen Weltrekord aufgestellt. Er hat nicht weniger als 96 Flaschen in einer einzigen Minute gesäbelt.

Rückkehr an die Spitze

Rainer ist diese Art von Kunststück nicht fremd. Seinen ersten Rekord erzielt er im Jahr 2014, als es ihm gelang, 64 Flaschen in sechzig Sekunden zu durchsäbeln. Dieser Rekord wurde später von jemand anderem übertroffen, doch Rainer toppte ihn 2023 mit 68 Flaschen wieder. Dieses Mal war der Sprung jedoch viel deutlicher. Hinter der neuen Herausforderung steckte auch der Wunsch, der Amerikanerin Ashrita Furman zuvorzukommen. Sie ist Rainers langjährige Rivalin und bereitete bereits einen neuen Angriff auf den Rekord vor.

Mirko Rainer
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Mirko Rainer

Eine Veranstaltung mit solidarischem Gesicht

Was diese Veranstaltung von einem reinen Schauprozess unterschied, war vor allem die wohltätige Komponente. Jede Flasche, die für den Rekord verwendet wurde, war im Voraus verkauft worden. Am Ende des Abends wurden auch die »rekordverdächtigen« Flaschen und der Säbel versteigert. Der Erlös wurde an den Verein Kinderherz Südtirol gespendet, der herzkranke Kinder unterstützt. Insgesamt kamen 14.275 Euro zusammen.

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Die Jury und die Atmosphäre des Abends

Der neue Rekord wurde von einer Jury bestätigt, die unter anderem aus dem Landesrat Hubert Messner, dem Eppaner Bürgermeister Lorenz Ebner und der Sommelière Sigrid Innerebner bestand. Eine institutionelle Präsenz verwandelte die Probe in ein echtes öffentliches Ereignis, umgeben von Applaus, Trinksprüchen und dem trockenen Geräusch von Flaschen, die nacheinander geöffnet wurden.


Redaktion
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