Eine Legende mit frischem Glanz
«Rich in history, young at heart.» So lautet das Motto des «Grand Hotel Les Trois Rois» in Basel. Falstaff sprach mit Hoteldirektor Mark Jacob und Spa-Managerin Anastasia Dharmarajah über das von Herzog & de Meuron frisch renovierte Haus am Blumenrain 2. Die neuen Räumlichkeiten eröffnen frische Impulse und Möglichkeiten für das Angebot.
Mitten in Basel, direkt am Rhein, thront das «Grand Hotel Les Trois Rois» – seit fast 350 Jahren ein Wahrzeichen der Stadt. Heute präsentiert sich das Haus – seit einem Jahr unter der Leitung von Hoteldirektor Mark Jacob – mit einer harmonischen Symbiose aus historischer Eleganz und zeitgemässer Offenheit.
«Das ‹Trois Rois› hatte für mich schon immer einen besonderen Reiz. Eine Ausstrahlung, die man nicht kopieren kann. Nach einem Jahr hier kann ich sagen: Alles was ich von aussen vermutet habe, hat sich bewahrheitet – die Hingabe, die Leidenschaft und die Liebe zum Detail», schwärmt Jacob von dem Fünf-Sterne-Hotel.
Für heute und die Zukunft
Besonders die neuen Suiten, seit Mitte Juni eröffnet, sorgen bei den Gästen für einen grossen Wow-Efffekt. «Wir haben bewusst den Schritt in etwas Zeitgenössisches und Zukunftsweisendes zugleich gewagt – ein Look, den man in diesem traditionsreichen Haus nicht unbedingt erwartet hätte», erzählt Jacob. Hochwertige Materialien, feine Details und ein neues Raumgefühl bereichern das Haus um eine Dimension, «die man vorher hier nicht kannte».
Für den Umbau verantwortlich zeichnete sich das renommierte Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron. Jacques Herzog persönlich nahm sich dem Auftrag an, für den gebürtigen Basler ein Herzensprojekt. «Sein Büro liegt nur wenige Schritte vom Hotel entfernt. Er kennt sowohl die Geschichte des Hauses als auch seine Bedeutung für Basel», erklärt Jacob. Mit viel Gespür schlug Herzog einen Bogen zwischen Vergangenheit und Zukunft. «Er hat Räume geschaffen, die überraschen, ohne sich aufzudrängen.»
Die Ruhe im Herzen der Stadt
Nur wenige Schritte von der lebendigen Lobby entfernt, taucht man in eine andere Welt ein: den Seijaku Wellnessbereich. «Seijaku beschreibt einen Zustand energetischer Ruhe und stiller Konzentration», erklärt Spa-Managerin Anastasia Dharmarajah. «Wir bieten unseren Gästen nicht nur Behandlungen an. Wir möchten ihnen das Gefühl geben, angekommen zu sein – und, dass sie sich von der ersten Begrüssung bis zum Abschied vollkommen wohlfühlen.»
Achtsamkeit ist hier kein leeres Versprechen, sondern gelebte Praxis. Duft und Musik werden individuell abgestimmt, der Wellness-Bereich wird allen Gästen persönlich gezeigt, und selbst mit wenig Zeit erleben Gäste tiefe Entspannung. «Es kommt oft vor, dass Gäste ihr Abendessen verschieben, weil sie nach fünf Minuten das Gefühl haben, in einer anderen Welt zu sein, die sie so schnell nicht mehr verlassen möchten», erzählt Dharmarajah mit einem Lächeln.
Ihre persönliche Empfehlung für den perfekten Seijaku-Besuch? Ein Moment vor dem Kamin mit dem Signature-Drink, gefolgt von Sauna und Dampfbad, ein erfrischender Sprung ins Tauchbecken mit Rheinblick – und danach eine Yasuragi-Massage, die in nur 30 Minuten tiefe Ruhe schenkt.
Kulinarische Premiere
Am 12. September öffnet das neu konzipierte Restaurant «Banks» seine Türen – im ehemaligen Ballsaal, in dem einst Hochzeiten und rauschende Feste gefeiert wurden. «Wir möchten diese besonderen Erlebnisse in den Alltag holen», so Jacob. « Das ‹Banks› ist ein Ort, an dem Aperitif, Cocktail und Dinner ineinanderfliessen – ungezwungen, leicht, mit einer Küche, die Basel so noch nicht kennt.»
Das Sharing-Konzept verbindet asiatische und europäische Einflüsse, setzt auf Comfort Food mit Raffinesse und eine «lässige Bar-Atmosphäre». Für Jacob ist entscheidend: «Wir importieren kein Konzept. Alles entsteht aus eigener Hand – von Menschen, die wir hier im Haus entwickeln und fördern. Das ist unser kulinarisches Erbe, das wir weitergeben.»
Mit dem «Banks» hat das «Grand Hotel Les Trois Rois» einen Ort geschaffen, der tief in Basel verwurzelt ist und gleichzeitig die Welt auf den Teller bringt. «Wir wissen, was international angesagt ist – aber wir wissen auch, was hier funktioniert», betont Mark Jacob. Das Ergebnis: ein Restaurant, das sich für Basler:innen ebenso vertraut anfühlt wie für Gäste aus aller Welt – und dabei immer wieder überrascht.
Weitere Informationen gibt es unter banksbasel.com.
4001 Basel
Schweiz