Ins Gemüsefach oder nicht? Spargel richtig lagern
Wer Spargel richtig lagert, kann die Frische deutlich länger erhalten und verhindert, dass er schnell an Geschmack und Biss verliert.
Spargel ist ziemlich empfindlich. Sobald er geerntet ist, verliert er schnell Feuchtigkeit. Das merkt man dann daran, dass er biegsam wird, statt knackig zu bleiben. Je frischer er ist, desto besser schmeckt er.
Im feuchten Tuch
Weißer Spargel sollte möglichst frisch verarbeitet werden, lässt sich aber für kurze Zeit gut im Kühlschrank lagern. Wichtig ist, dass er ungeschält bleibt, da die Schale ihn vor dem Austrocknen schützt. Am besten wickelt man die Stangen in ein leicht feuchtes Tuch ein und legt sie ins Gemüsefach. Das Tuch sollte nur angefeuchtet sein, nicht nass, da zu viel Feuchtigkeit die Stangen eher beeinträchtigen kann. In dieser Form bleibt weißer Spargel in der Regel zwei bis drei Tage frisch, manchmal auch etwas länger, wenn er sehr frisch gekauft wurde.
Like a flower
Grüner Spargel ist etwas unkomplizierter in der Lagerung, da er von Natur aus stabiler ist. Eine bewährte Methode ist, die Stangen wie Blumen in ein Glas mit ein bis zwei Zentimetern Wasser zu stellen. Die Schnittenden bleiben dabei im Wasser, während die Spitzen locker abgedeckt werden können, zum Beispiel ebenfalls mit einem feuchten Tuch. Danach gehört er ebenfalls in den Kühlschrank (die Türe eignet sich hier besonders gut). Alternativ funktioniert auch hier ein leicht feuchtes Tuch, wenn kein Glas zur Hand ist. Grüner Spargel hält sich so meist etwa drei bis vier Tage, ohne deutlich an Qualität zu verlieren. Wichtig bleibt auch hier, dass er nicht austrocknet und nicht zu warm gelagert wird, da er sonst schneller an Festigkeit verliert.