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Symbolfoto © Shutterstock

Ist 2026 das Jahr des Dosenweins und bewussten Trinkens?

Trend
Entalkoholisierte Weine
Innovation

Eine neue Studie des britischen Unternehmens »Kingsland Drinks« sieht alternative Formate wie Dosen, alkoholfreie und -arme Getränke sowie Premium-Produkte, als die Trends, die 2026 den Weinmarkt prägen werden.

»Kingsland Drinks«, ein Unternehmen, das innovative Getränkelösungen anbietet, mit Sitz in Manchester, veröffentlichte kürzlich seine Prognose für die Getränketrends 2026: Das Jahr soll vor allem von Mäßigung, Premiumisierung, Geschmackserlebnissen und alternativen Formaten geprägt sein.

Nach Angaben des Unternehmens sei diese Entwicklung auf das veränderte Verbraucherverhalten und den wirtschaftlichen Druck zurückzuführen: Preisschwankungen, Gesetzesänderungen, Steuererhöhungen oder Pfandrückgabesysteme sowie die globale Unsicherheit. Hersteller und Lieferanten müssten flexibel bleiben und gleichzeitig weiterhin Qualität bieten, sowohl in der Gastronomie als auch im Einzelhandel.

Nach »Kingsland Drinks« hätte sich die Art und Weise, wie, wann und wo Verbraucher Getränke konsumieren, rapide verändert. Zudem wären neben dem Preis auch Komfort und Lifestyle wichtige Kaufkriterien. Demnach würden Verbraucher zunehmend die Vorteile von Getränkedosen erkennen, wie Bequemlichkeit, Recyclingfähigkeit und Nachhaltigkeit, sowohl bei Wein, Spirituosen und Mixgetränken als auch bei Cocktails und alkoholfreien Alternativen. Das Unternehmen hätte selbst bereits 2020 1,2 Millionen Pfund in eine Hochgeschwindigkeits-Dosenabfüllanlage investiert.

Alkoholfreie Alternativen immer gefragter

Laut der Studie sei ein moderater Alkoholkonsum mittlerweile in allen Altersgruppen zu beobachten. Während dieser Trend ursprünglich von der Generation Z vorangetrieben wurde, würde er nun aus Gesundheits- und Lifestyle-Gründen zunehmend auch von Millennials und der Generation X übernommen werden. Der Fokus habe sich dabei von der einfachen Entfernung des Alkohols hin zur Entwicklung hochwertiger alkoholfreier und alkoholarmer Getränke verlagert.


Redaktion
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