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4 Eis-Sorten, die 2026 im Trend liegen

Eis
Sommer
Trend

Vanille und Schoko bleiben unangefochtene Klassiker – doch 2026 zeigt sich Eis deutlich vielseitiger. Zwischen neuen Aromen und internationalen Einflüssen entwickelt sich die Eistheke zunehmend zu einem Spiegel aktueller Food-Trends.

Wenn die Luft über den Städten flimmert, die Tische nach draußen rücken und das Schmelzen schneller beginnt als der erste Biss, dann wird Eis wieder zum Maß aller Dinge. Ein Blick auf die Trends 2026 zeigt: Es geht längst nicht mehr nur um Klassiker, die für Abkühlung sorgen, sondern vor allem um unerwarteten Genuss.

1. Eissorten mit Nostalgie-Faktor

Was früher schlicht »Keks im Eis« war, wird 2026 zur Inszenierung von Erinnerung. Cookies & Cream, Vanille-Eis mit bunten Streuseln oder Banana Split erleben ein Comeback – allerdings mit deutlich höherem Anspruch an Rezeptur und Textur. Die wichtigste Zutat ist jedoch die emotionale Komponente: Konsument:innen greifen gezielt zu Aromen, die Kindheit oder vertraute Dessertwelten zelebrieren. Apropos Nostalgie: Eissorte des Jahres 2026 ist übrigens das Pinocchio Eis. Mit dem quietschbunten Kinderbecher von früher hat es jedoch wenig gemein. Vielmehr steht die Kombination aus Milch- und Erdbeereis metaphorisch für die berühmte Kinderbuchfigur.

2. Yuzu und Pandan

Parallel zur Rückkehr des Bekannten wächst die Lust am Unbekannten. Asiatische Aromen wie Yuzu, Pandan oder Matcha haben sich vom Nischenprodukt zum festen Bestandteil moderner Eiskarten entwickelt. Der Reiz liegt im Kontrast: Yuzu bringt eine fast außergewöhnliche Frische, Pandan eine grüne, leicht florale Süße und Matcha eine erdige Tiefe.

3. Miso-Karamell & Chili-Schokolade

Kombinationen, die früher als untypisch gegolten hätten, werden heute als kulinarische Neugier verstanden. Miso trifft beispielsweise auf Karamell, Chili auf Schokolade und Basilikum auf Zitrus. Diese Sorten funktionieren vor allem über unerwartete Harmonie und über Spannung. Diese Experimentierfreude hat es übrigens auch nach Las Vegas geschafft. Thomas Micolino aus Deutschland gewann den Sonderpreis bei der Eis-WM für seine Eiscreme aus Kamelmilch.

4. Vegane High-End-Sorten

Veganes Eis hat sich vom Ersatzprodukt zur eigenen Qualitätskategorie entwickelt. Hafer, Mandel, Kokos oder Cashew bilden die Basis für zunehmend komplexe Rezepturen, die geschmacklich längst mit klassischen Milcheisvarianten konkurrieren. Hinzu kommt der funktionale Anspruch: weniger Zucker, mehr Transparenz, teils sogar angereichert mit Protein oder probiotischen Komponenten. Genuss wird auch 2026 eng mit Gesundheit verknüpft.


Redaktion
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