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Kochen im digitalen Zeitalter: Was Zahlen über unser Kochverhalten verraten

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Neue Zahlen von Thermomix zeigen, wie sich unser Kochverhalten verändert: Millionen zubereitete Gerichte, steigende Nutzung von Rezeptplattformen und ein klarer Trend zu mehr Effizienz im Alltag.

Über eine Million verkaufte Geräte weltweit, rund 20 Millionen zubereitete Gerichte in Österreich innerhalb eines Jahres – und mehr als 117 Millionen Rezepte im DACH-Raum. Hinter diesen Zahlen steht nicht nur der Erfolg eines Produkts, sondern ein erkennbarer Wandel im Kochalltag. Die jüngsten Daten rund um den Thermomix TM7 geben einen Einblick in unsere Küchen: Wie, was und vor allem warum heute gekocht wird.

Kochen wird digital

Ein Treiber dieser Entwicklung ist die zunehmende Digitalisierung in der Küche. Plattformen wie »Cookidoo« bündeln mittlerweile über 100.000 Rezepte und führen Nutzer:innen Schritt für Schritt durch den Kochprozess. Die weltweit über 400 Millionen zubereiteten Gerichten im Jahr 2025 zeigen, dass diese Form der Unterstützung im Alltag angekommen ist.

Der praktische Nutzen dabei: Planung, Einkauf und Zubereitung lassen sich besser strukturieren, Fehlerquellen werden reduziert. Gerade im hektischen Alltag scheint das ein entscheidender Faktor zu sein. Kochen wird damit weniger zur spontanen Improvisation, sondern stärker zu einem planbaren Prozess.

So kocht Österreich

Interessant ist auch, dass die Digitalisierung nicht zu einem Bruch mit kulinarischen Gewohnheiten führt. Im Gegenteil: Ein Blick auf die meistgekochten Gerichte in Österreich zeigt eine Mischung aus internationalen Klassikern und traditioneller Hausmannskost. Neben Reisgerichten oder Pizzateig finden sich auch Erdäpfelgulasch, Kaiserschmarrn oder Palatschinken ganz oben auf der Liste.

Der Wunsch nach Effizienz

Die Zahlen lassen noch eine weitere Entwicklung erkennen: Der Wunsch nach Effizienz wächst. Wenn in Österreich innerhalb eines Jahres knapp 20 Millionen Gerichte über ein digitales System gekocht werden, spricht das für ein Bedürfnis nach Vereinfachung. Zeitersparnis, reproduzierbare Ergebnisse und weniger Planungsaufwand werden zunehmend wichtiger. Das hat auch gesellschaftliche Gründe. Flexible Arbeitszeiten, kleinere Haushalte und ein steigendes Gesundheitsbewusstsein führen dazu, dass Kochen zwar weiterhin relevant bleibt, aber anders organisiert wird. Technik wird hier zum Mittel, um Qualität und Alltagstauglichkeit zu verbinden.

Zwei Thermomix-Rezepte zum Nachkochen:

Redaktion
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