Sonnige Ostern 2026: Reise-Inspiration für Kurzentschlossene
Ob Strandurlaub oder Städtetrip: Ostern steht vor der Tür und damit die Möglichkeit, Sonne zu tanken, sich kulinarisch verwöhnen zu lassen und Neues zu entdecken. Diese Nah- und Fern-Reiseziele sollten zur Osterzeit 2026 noch kurzfristig auf die Bucketlist.
Brač, Kroatien
Klima: Tageshöchstwerte um ca. 16 °C, 10 Sonnenstunden pro Tag, 8 Regentage im April
Why book: Die dalmatinische Insel Brač begeistert mit türkisblauem Meer, malerischen Steinhäusern und wohltuender Ruhe. Weniger überlaufen als Hvar, bietet sie traumhafte Strände wie das berühmte »Goldene Horn«, charmante Orte wie Sutivan und Bol sowie eindrucksvolle Natur- und Kulturhighlights wie die Vidova Gora und das Höhlenkloster Blaca. Kulinarisch überzeugt Brač mit frischer Fischküche und exzellenten Adressen – ein stilvolles Reiseziel für Genießer:innen und Ruhesuchende.
La Palma, Kanaren/Spanien
Klima: Tageshöchstwerte um ca. 21 °C, 6 Sonnenstunden pro Tag, 3 Regentage pro Monat
Why book: La Palma ist die grünste der Kanarischen Inseln. Und als solche ist sie ein Paradies für aktive Reisende. Zudem reizt das Eiland mit nach dem Vulkanausbruch des Cumbre Viejo 2021 neu entstandenen Landschaftsformationen. Auf über 20 Kilometern erstreckt sich die Vulkanroute einmal quer über die Insel. Sie verbindet El Paso, Mazo und Fuencaliente. Gut gekennzeichnet und mit durchaus anspruchsvollen Steigungen versehen, ist sie gespickt mit vielfältigen Ausblicken auf eine reizvolle Landschaft. Rad-Fans begeben sich auf die 35 Kilometer lange Route um den Cubre Vieja. Sie führt zwischen Meer auf der einen und Vulkankegeln auf der anderen Seite durch die Vegetation.
Koh Samui, Thailand
Klima: Tageshöchstwerte um etwa 32 °C, 8 Sonnenstunden pro Tag und ca. 8 Regentage im April
Why book: Wer es richtig heiß mag, der sollte zu Ostern nach Koh Samui reisen. Die malerische Insel im Golf von Thailand, lockt nicht nur mit ihren Stränden und üppigen Landschaften, sondern auch mit einer vielfältigen kulinarischen Szene. Auch die Insel bietet eine breite Palette von Gerichten mit authentischen thailändischen Aromen. Die zahlreichen Straßenstände und Garküchen ermöglichen es den Tourist:innen, sich auf eine kulinarische Entdeckungsreise in einer beeindruckenden Kulisse zu begeben. Neben Fisch und Meeresfrüchten können sich Reisende aber auch über vegetarische Speisen oder Smoothie-Bowls freuen.
Palermo, Sizilien/Italien
Klima: Tageshöchstwerte um ca. 17 °C, 6 Sonnenstunden pro Tag, 8 Regentage pro Monat
Why book: Palermo ist nicht die Stadt gesetzter Nobeletablissements, sondern der Straßenküche. Wer die Hauptstadt Siziliens besucht, lässt sich über verwinkelte Märkte und durch schmale Gassen treiben, immer am Puls des Alltags. Hier isst man rustikal, authentisch und intensiv, viel Fisch, frittierte Leckereien und süße Verführungen. Die berühmteste Kreuzung Palermos ist Quattro Canti mit seinen vier Barockpalästen. Jede Fassade symbolisiert eine Jahreszeit, einen spanischen König und eine Schutzpatronin eines historischen Viertels. Von hier aus lässt sich die Altstadt erkunden. Die Fontana Pretoria mit ihren nackten Marmorfiguren galt im 16. Jahrhundert als «Brunnen der Schande». Heute spiegelt sie als harmloses Fotomotiv den alten Glanz Palermos wider.
Kapstadt, Südafrika
Klima: Durchschnittstemperaturen um die 26° C, 8 Sonnenstunden pro Tag, 6 Regentage pro Monat
Why book: Die »Mother City« ist nicht nur eine der vielfältigsten Städte der Welt, sondern auch eine der genussfreudigsten. Zwischen Ozeanen, Weinbergen und Designvierteln mischt sich auf den Tellern das Beste aus Afrika, Asien und Europa. Khoisan, Bantu, Europäer, Malaien, Inder und Zuwanderer vom ganzen Kontinent haben die Küche geprägt – so isst man am Kap zugleich international und lokal. Legendär ist die würzige Küche der Kap-Malaien, Nachkommen südostasiatischer Sklaven, die mit Gerichten wie Samosas oder Bobotie längst kulinarische Klassiker geschaffen haben. Und natürlich die Weine aus dem nahen Franschhoek, wo französische Hugenotten die besten Güter des Landes begründeten.
Marrakesch, Marokko
Klima: Durchschnittstemperaturen um die 24° C, 10 Sonnenstunden pro Tag, 7 Regentage pro Monat
Why book: Hoch über den ockerfarbenen Steinbauten der »Roten Stadt« erhebt sich majestätisch das Atlasgebirge, in den Gassen duftet es nach Orangenblüten, Gewürzen und gegerbtem Leder – Marrakesch offenbart bei jedem Besuch eine neue Facette. Das Herz der Stadt schlägt in der Medina, dem historischen Kern der Königsstadt. Auf dem Djemaa el Fna – einem der berühmtesten Plätze der Welt – bewegen sich Schlangenbeschwörer zu Pungi-Klängen, während sich in den engen Souks Teppiche, Töpferwaren, Gewürze, Fleisch, Leder, Stoffe und Kunsthandwerk stapeln. In Marrakesch atmet man in Grünräumen auf: in den Agdal-Gärten nahe der Kasbah mit den Saadier-Gräbern oder im Jardin Majorelle, dessen magisches Blau Besucher aus aller Welt anzieht.
Kreta, Griechenland
Klima: Tageshöchstwerte um 20 °C, durchschnittlich 8 Sonnenstunden pro Tag und etwa 5 Regentage im April
Why book: Im April zeigt sich Kreta besonders blumenreich: Milde Temperaturen um 20 Grad, bis zu acht Sonnenstunden und ein farbenprächtiges Blütenmeer laden zu Wanderungen durch Berg- und Küstenregionen ein. Zistrosen, Mohnblumen und Chrysanthemen prägen die Landschaft, vereinzelt blühen auch Kreta-Alpenveilchen oder wilde Orchideen. Ausflüge in die Städte Heraklion oder Chania sind ebenso angenehm wie sportliche Touren durchs Hinterland mit Olivenhainen und traditionellen Bergdörfern. Kulturelle Höhepunkte wie der Palast von Knossos, das Kloster Arkadi oder die Höhlenwohnungen von Matala geben Einblicke in die bewegte Geschichte der Insel. Kulinarisch überzeugt Kreta mit griechischen, türkischen und minoischen Einflüssen – und seinem weltberühmten Olivenöl.