Streng verboten! Diese Strandregeln sollten Reisende kennen
Von Rauch- oder Hundeverbot hin zum Verbot von Bauen von Sandburgen: An diesen Stränden gelten strenge Regeln und Verstöße können schnell teuer werden.
Wer in diesem Sommer an Europas Stränden entspannen will, sollte vorher einen Blick auf die Regeln werfen. Denn vielerorts wird der Badeurlaub 2026 deutlich stärker reguliert als noch in den Vorjahren – von Rauchverboten über Bauvorschriften für Sandburgen bis hin zu überraschenden Einschränkungen am Strand.
Hund- und Rauch-Verbot in Jesolo
Seit dem 1. Mai 2026 gilt an den Stränden des beliebten Adria-Orts eine neue Verordnung: Zigaretten sind nur noch in klar gekennzeichneten Bereichen direkt am Strand erlaubt, während Promenade sowie Strandkioske und Bars ausgenommen sind. Auch Hundebesitzer:innen müssen sich umstellen: Vierbeiner dürfen tagsüber nicht mehr an den Strand und sind dort nur noch zwischen 20 und 8 Uhr erlaubt. Die Bußgelder betragen bei Verstößen gegen das Rauchverbot 50 Euro, während bei Hundeverstößen Strafen bis zu 500 Euro möglich sind.
Keine Sandburgen auf Teneriffa, Spanien
Auf Teneriffa ist der Bau von großen oder aufwendigen Sandburgen an einigen Stränden, insbesondere im Süden der Insel – wie an der Playa de Arona und Playa de Arisca – aus »ästhetischen Gründen« verboten. Wer sich nicht daran hält, riskiert hohe Bußgelder von 500 bis zu 1.500 Euro.
Vorgaben für Sandburgen in Binz, Deutschland
Ein pauschales Sandburgen-Verbot gibt es in Binz auf Rügen nicht – dafür klare Regeln: Sie dürfen maximal 30 Zentimeter hoch sein und einen Durchmesser von höchstens 3,50 Metern haben. Auch die Dünen müssen geschützt bleiben: Es ist ein Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten. Das Graben von Tunneln oder tiefen Löchern ist aus Sicherheits- und Naturschutzgründen ebenfalls untersagt. Ähnliche Vorgaben gelten auch in Sellin, auf Fehmarn oder in Sierksdorf in Schleswig-Holstein.
Keine Strand-Souvenirs aus Mykonos, Griechenland
Nicht nur auf der griechischen Insel sind Urlaubssouvenirs vom Strand teuer; auch weltweit gibt es ähnliche Regelungen: Das Mitnehmen von Sand, Steinen oder Muscheln ist streng verboten. Wer sich dennoch etwas einsteckt, muss mit Strafen von bis zu 1.000 Euro rechnen.
»No« zu Badehandtüchern am La Pelosa Strand, Italien
Ein ungewöhnliches Strandverbot sorgt auf Sardinien für Diskussionen: Badehandtücher dürfen dort nicht einfach auf dem Sand ausgebreitet werden, da sie zu viel Sand aufnehmen. Verstöße kosten rund 100 Euro.
Ohne Alkohol und Tiere auf Mallorca, Spanien
Kein Alkohol, keine Tiere, keine laute Musik: Diese Regeln gelten inzwischen an vielen Stränden auf Mallorca und stehen exemplarisch für eine strengere Linie an zahlreichen Mittelmeerzielen.
Sonnenschirmregel auf Sardinien
Der Strand Punta Molentis an der Südostküste Sardiniens steht in der Saison 2026 unter strengen Auflagen: Zugang gibt es nur zwischen 8 und 20.30 Uhr mit Reservierung und gegen zehn Euro Gebühr. Zusätzlich dürfen nur Familien mit Kindern unter zehn Jahren sowie Personen ab 65 Jahren einen Sonnenschirm nutzen – jeweils nur einer pro Gruppe.
Drohnenverbot an der Nord- und Ostsee
Auch an deutschen Küsten gibt es klare Regeln: In vielen Badeorten der Nord- und Ostsee gilt ein Drohnenverbot über Stränden und Schutzgebieten, etwa im Nationalpark Wattenmeer oder auf Teilen von Usedom und in Binz – teils auch in FKK-Bereichen.